Wiesentheid
Gemeinderat

Altes DJK-Heim in Wiesentheid wird abgerissen

Sein Schicksal ist besiegelt: Das ehemalige DJK-Sportheim, das sich seit Jahren im Besitz der Gemeinde Wiesentheid befindet, wird bald abgerissen. Das beschloss der Gemeinderat am Donnerstag. Der Erhalt des Gebäudes wäre mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden gewesen.
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Das weitläufige Areal des Mehrgenerationenplatzes wird im Norden durch das ehemalige Sportheim begrenzt. Seine Tage sind gezählt, denn es soll abgerissen werden. Foto: Sabine Berthold
Das weitläufige Areal des Mehrgenerationenplatzes wird im Norden durch das ehemalige Sportheim begrenzt. Seine Tage sind gezählt, denn es soll abgerissen werden. Foto: Sabine Berthold
Im Rahmen der bundesweiten 72-Stunden-Aktion im Juni wollen örtliche Jugendgruppen und Vereine, unter der Organisation des Betreuers der öffentlichen Jugendarbeit Mirco Dornberger, etliche neue Projekte auf dem Mehrgenerationen in Angriff nehmen. Noch vorher soll das Sportheim abgerissen werden.

Nicht ganz einig war man sich hingegen im Rat ob der Situation einer öffentlichen Toilette für den Platz und über die Frage, ob eventuell der Wasser-, Kanal- und Elektrizitätsanschluss des Sportheim beziehungsweise auch die dort vorhandene Bodenplatte noch nützlich sein könnte. Die Idee von Robert Kaiser, die Toiletten im Jugendhaus für die öffentliche Nutzung frei zu geben, wurde wegen der eingeschränkten Öffnungszeiten und der Tatsache, dass dann die Besucher durch die ganzen Räume der Jugendlichen marschieren müssten, nicht für gut geheißen.
"Wir wollen, dass der Platz frequentiert wird, also müssen wir auch für Toiletten sorgen", bekräftige Stefan Möhringer (CSU).

Eher favorisiert wurde der Bau einer Toilettenanlage im Westen des Terrains am Kapellenweg. Ob dies allerdings als Containertoiletten oder als festes Bauwerk gestaltet werden soll, darüber gab es keine Einigung.
Im Bauausschuss soll baldmöglichst darüber nachgedacht werden, wo welche Installationen und Projekte der 72-Stunden-Aktion aufgestellt werden sollen, um den Platz nicht zu zersiedeln und den "nachbarlichen Frieden mit den Anwohnern", wie es Michael Rückel (FW) ausdrückte, nicht zu gefährden.

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