Nordheim

Alter Gemeindeschlepper wird repariert

Unterschiedliche Meinungen hatten die Nordheimer Räte in ihrer Sitzung am Montagabend in Bezug auf die Neuanschaffung eines Gemeindeschleppers.
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Nordheim
Foto: Weichhan

 

Unterschiedliche Meinungen hatten die Nordheimer Räte in ihrer Sitzung am Montagabend in Bezug auf die Neuanschaffung eines Gemeindeschleppers.

Bürgermeister Guido Braun sprach von einer notwendigen Investition. Er begründete das damit, dass das Gefährt schwierig zu steuern sei und auch die Hydraulik des elf Jahre alten Fahrzeugs zu wünschen übrig  lasse. Ratsmitglied Peter Rudloff hingegen fehlten zur vorliegenden Offerte eines Unternehmens aus Bad Brückenau Vergleichsangebote.

Seiner Aussage zufolge gibt es zum vorgesehenen Traktorkauf "Fendt 313 Vario S4" Alternativen. Nach mehreren Pro und Kontra aus der Ratsmitte kam es zur Abstimmung: Bei Stimmengleichheit von 6:6 Stimmen war der Neukauf abgelehnt, für den bereits 2018 im Haushalt 100 000 Euro eingestellt wurden. "Also lassen wir unseren Gemeindeschlepper reparieren", bemerkte der Bürgermeister zum Abstimmungsergebnis.

Kindergarten zu klein

Einmal mehr ging es in der Ratssitzung um die Zukunft des Nordheimer Kindergartens. Konkret um die Anerkennung der 99 Gesamtplätze in der Kindertageseinrichtung, die die Gemeinde Nordheim gemäß Bedarfserhebung für 2019 festgestellt hat. Um den Bedarf mittelfristig zu decken, sind zwei Krippengruppen, zwei Regelgruppen sowie eine Hortgruppe notwendig, berichtete Braun. Und dafür ist der aktuelle Kindergarten mit 1500 Quadratmetern sowohl dem Landratsamt Kitzingen als auch der Regierung von Unterfranken zu klein.

Das neue Kindergartenareal muss eine Mindestfläche von 4400 Quadratmetern aufweisen und die Zeit für einen Neubau drängt. Zumal auch die befristete Betriebserlaubnis der Kindertagesstätte am 31. August 2019 endet. Daher ist die Aufstellung einer Containeranlage neben dem derzeitigen Kindergartengebäude notwendig. Leider, so Braun, habe man bezüglich der Containeranlage auf zwei Ausschreibungen keine Antwort erhalten. Dies wiederum hat zur Folge, dass bislang noch keine Fristverlängerung der Betriebserlaubnis der Kindertagesstätte beim Landratsamt Kitzingen gestellt wurde. Das soll aber auf Anfrage von Sibylle Säger umgehend, ebenso wie die Aufstellung von Containern, in die Wege geleitet werden. Der erwähnten Bedarfsplanung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz stimmten die Räte zu.

Einstimmig befürworteten die Gemeindevertreter den Zuschussantrag des Nordheimer Touristikrates hinsichtlich der Neugestaltung des Internetauftrittes der Gemeinde Nordheim. Um eine zeitgemäße Darstellung der Internetseiten auch auf mobilen Endgeräten zu gewährleisten, muss ein aktuelles Content- Management- System eingesetzt werden, informierte der Bürgermeister. Die Kosten hierfür bezifferte Braun auf 10 700 Euro. Den Zuschlag erhielt das Würzburger Unternehmen bueroparallel.        

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