RÜDENHAUSEN

Alte Verbundenheit wieder zu Leben erweckt

Gemäß dem Spruch „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ unternahm der Rüdenhäuser Singverein einen Tagesausflug nach Billingshausen. Der Ort gehörte zunächst den Grafen von Wertheim, später zur Grafschaft Castell.
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Alte Verbundenheit wieder zu Leben erweckt
(car) Gemäß dem Spruch „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ unternahm der Rüdenhäuser Singverein einen Tagesausflug nach Billingshausen. Der Ort gehörte zunächst den Grafen von Wertheim, später zur Grafschaft Castell. Letzteres war wohl auch der Grund des Besuches, denn zwischen Rüdenhausen und Billingshausen besteht seit vielen Jahren eine enge Beziehung nicht zuletzt durch das Patronatsrecht, was dem jeweiligen Fürsten zu Castell-Rüdenhausen Pflichten aber auch Rechte einräumte. So mussten früher alle neuen Pfarrer zunächst einen Besuch beim Fürsten in Rüdenhausen abstatten, der entschied dann nach einer gehaltenen Predigt ob sich der Geistliche für die Kirchengemeinde eignet oder nicht. Dieses Patronatsrecht wurde zwar in den 1960er Jahren abgeschafft, jedoch die Verbundenheit besteht noch. Einen Ortsrundgang unternahmen die Sänger in Billingshausen und bekamen von Gernot Meyer (Foto) einen aktuellen Stand des Ortes vermittelt. Im Fürstlich Castell'schen Forstrevier in Urspringen erläuterte Oberförster Richard Winkler anhand des Baumbestandes die Philosophie der naturgemäßen Waldwirtschaft. Auf der Benediktushöhe in Retzbach klang der Tag aus. Foto: Foto: Karl Castell
Gemäß dem Spruch „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ unternahm der Rüdenhäuser Singverein einen Tagesausflug nach Billingshausen. Der Ort gehörte zunächst den Grafen von Wertheim, später zur Grafschaft Castell. Letzteres war wohl auch der Grund des Besuches, denn zwischen Rüdenhausen und Billingshausen besteht seit vielen Jahren eine enge Beziehung nicht zuletzt durch das Patronatsrecht, was dem jeweiligen Fürsten zu Castell-Rüdenhausen Pflichten aber auch Rechte einräumte. So mussten früher alle neuen Pfarrer zunächst einen Besuch beim Fürsten in Rüdenhausen abstatten, der entschied dann nach einer gehaltenen Predigt ob sich der Geistliche für die Kirchengemeinde eignet oder nicht. Dieses Patronatsrecht wurde zwar in den 1960er Jahren abgeschafft, jedoch die Verbundenheit besteht noch. Einen Ortsrundgang unternahmen die Sänger in Billingshausen und bekamen von Gernot Meyer (Foto) einen aktuellen Stand des Ortes vermittelt. Im Fürstlich Castell'schen Forstrevier in Urspringen erläuterte Oberförster Richard Winkler anhand des Baumbestandes die Philosophie der naturgemäßen Waldwirtschaft. Auf der Benediktushöhe in Retzbach klang der Tag aus.

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