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Kitzingen

Alles bereit für den Einzug der Schwalben

Ende März richtet sich das Artenschutz-Augenmerk im Hause Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR) lautu Pressemitteilung auf die Schwalben. Bevor die Zugvögel aus Afrika eintreffen, muss alles gerichtet sein. Während in den Kiesgruben die Ufersteilhänge begutachtet, erneuert oder erweitert werden, damit dort die Uferschwalben ihre Kolonien einrichten können, stehen auch im Kitzinger LZR-Werk einige Vorbereitungen an.
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In die große Steilwand in Hörblach bauten die Uferschwalben im vergangenen Jahr über 500 Brutröhren. Nachweislich wurden dort sogar zwei Bruten großgezogen. Foto: Elisabeth Ziegler/LZR
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Ende März richtet sich das Artenschutz-Augenmerk im Hause Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR) lautu Pressemitteilung auf die Schwalben. Bevor die Zugvögel aus Afrika eintreffen, muss alles gerichtet sein. Während in den Kiesgruben die Ufersteilhänge begutachtet, erneuert oder erweitert werden, damit dort die Uferschwalben ihre Kolonien einrichten können, stehen auch im Kitzinger LZR-Werk einige Vorbereitungen an.

Im Außenbereich, gut geschützt unter Dachvorsprüngen, richten sich Mehlschwalben häuslich ein. In den Werkstätten dagegen ziehen Rauchschwalben ihren Nachwuchs groß. Nach Beratung mit dem Landesbund für Vogelschutz haben LZR- Mitarbeiter bereits vor drei Jahren für die Mehlschwalben an verträglichen Plätzen Nisthilfen und Schmutzfangbretter aufgehängt. Nach dem Erfolg dieser Maßnahme, versucht man die Lenkung der Brutstätten nun laut Mitteilung auch für die Rauchschwalben, die den Innenbereich der Werkstätten bevölkern.

Die Uferschwalben dagegen bauen ihre Brutröhren in Steilwände der Sand- und Kiesgruben. Doch diese müssen extra angelegt werden – ein jährlicher Einsatz, der bei LZR als selbstverständlich gilt und die Population von Uferschwalben im Landkreis Kitzingen sichert, heißt es im Pressebericht. Dies zeigen auch die aktuellen Zahlen aus dem Jahrbuch 2019 der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft in Unterfranken Region 2. Demnach gab es im vergangenen Jahr im Landkreis Würzburg keine Brutröhren, im Landkreis Mainspessart 25 Stück, im Landkreis Kitzingen dagegen 644 Brutröhren. 614 davon wurden in LZR- Kiesgruben gezählt.

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