SCHWARZACH

Aktiv bleiben im Alter

Immer donnerstags kommen die Seniorinnen der Gruppe „Aktiv im Alter“ zum Gehirntraining in die Arche in Schwarzach. Dort gibt es unter Leitung von Barbara Ruhsert, Karin Kieser und Renate Seubert knifflige Denksportaufgaben, um die grauen Zellen fit zu halten und Abbauprozessen vorzubeugen. Dass sie auch handwerklich fit sind bewiesen die aktiven Seniorinnen kurz vor der Weihnachtspause: Aus Holz fertigten sie Weihnachtsmänner, die nun vor einigen Schwarzacher Haustüren die Passanten grüßen.
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Aktive Seniorinnen: Die Damen der Gruppe „Aktiv im Alter“ halten sich mit Gehirntraining fit und haben kurz vor den Festtagen Weihnachtsmänner gebastelt. Foto: Foto: petra Dlugosch

Immer donnerstags kommen die Seniorinnen der Gruppe „Aktiv im Alter“ zum Gehirntraining in die Arche in Schwarzach. Dort gibt es unter Leitung von Barbara Ruhsert, Karin Kieser und Renate Seubert knifflige Denksportaufgaben, um die grauen Zellen fit zu halten und Abbauprozessen vorzubeugen. Dass sie auch handwerklich fit sind bewiesen die aktiven Seniorinnen kurz vor der Weihnachtspause: Aus Holz fertigten sie Weihnachtsmänner, die nun vor einigen Schwarzacher Haustüren die Passanten grüßen.

Auf dem Programm der Gruppe stehen Themen wie Erinnern und Planen, Orientieren und Schlussfolgern sowie Konzentration und Aufmerksamkeit, so der Pressetext. Nach den Denksportübungen werden die Muskeln trainiert, um Abbauprozesse zu verhindern oder zu verzögern. Durch das Erlernen von neuen Inhalten werden neue „Denkpolster“ geschaffen, die Abbauprozesse an anderer Stelle manchmal ausgleiche können.

Die aktive Sturzprävention wird durch Geschicklichkeitsübungen, die die rechte und linke Gehirnhälfte gemeinsam fordern, eingeübt. Nebenbei wird viel gelacht, gesungen und über das Leben reflektiert, heißt es in der Pressemitteilung.

„Aktiv im Alter“ ist ein Angebot der Fachstelle für pflegende Angehörige und Demenz-Servicestelle in Kitzingen. Träger sind der Caritasverband für den Landkreis Kitzingen und die Diakonie Kitzingen. Mit dem Angebot sollen Vergesslichkeit und altersbedingte Erkrankungen bei Senioren verhindert – beziehungsweise so lange wie möglich hinausgezögert – und Kompetenzen gefördert werden. Weitere Übungsgruppen, die bei Gesunden präventiv wirken und für Erkrankte den Verlauf verzögern und sie länger in die Gesellschaft integrieren sollen, sollen entstehen.

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