Rüdenhausen

Ackermann will Bürgermeister bleiben: Rüdenhäuser Liste erstellt

In Rüdenhausen werden die Kandidaten für den Gemeinderat ohne Blick auf Parteizugehörigkeiten aufgestellt. Wir stellen die Kandidaten vor.
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Auch für eine dritte Amtsperiode hat Gerhard Ackermann als Bürgermeisterkandidat noch große Ziele. Er wünscht sich den Abschluss der Dorferneuerung. Foto: Sabine Berthold

Seit 2014 wählen die Rüdenhäuser Bürger ohne Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit denjenigen Kandidaten in den Gemeinderat, den sie für geeignet halten. Denn seit der letzten Wahlperiode gibt es in dem 823 Einwohner zählenden Dorf nur noch eine politisch unabhängige Gruppierung mit einer Liste, der Rüdenhäuser Liste.

Es hat sich bewährt, bestätigte Manto Graf Castell-Rüdenhausen, dass alle Gemeinderäte ohne Fraktionszwang zum Wohle der Bürger und nach ihrem Gewissen die Geschicke des Dorfes lenken können. Und das Konkurrenzdenken wurde ebenfalls abgelegt.

15 Kandidaten bewerben sich um acht Sitze

15 Kandidaten standen auf der Vorschlagsliste, die am Donnerstag im vollbesetzten Rathaussaal vorgelegt wurde, darunter sechs Mitglieder des derzeitig amtierenden Gemeinderates. Mit Erich Ackermann und Thomas Rennert scheiden zwei Mitglieder auf eigenen Wunsch aus dem mit acht Vertretern der Bürgerschaft besetzten Gremium aus. Unter den neuen Bewerbern für den Marktgemeinderat befinden sich alteingesessene Bürger ebenso wie Wahlrüdenhäuser, junge Familienväter, aber auch Bürger mit langjähriger Lebenserfahrung.

Auf Wunsch der Versammlung wurde die Reihenfolge auf der Kandidatenliste nach dem Kumulationsprinzip festgesetzt. So hatte jeder Wahlberechtigte 15 Stimmen und durfte bis zu drei Stimmen pro Bewerber vergeben. Daraus ergab sich die Reihenfolge für die parteilose Liste, wobei Platz vier und fünf sowie Platz 14 und 15 wegen Stimmengleichheit ausgelost wurden.

Gerhard Ackermann nimmt als Bürgermeisterkandidat Anlauf zu seiner dritten Amtsperiode in Folge. Er wurde von 39 der 47 anwesenden Wahlberechtigten als Kandidat für das Bürgermeisteramt nominiert. Ihm sei wichtig, seine Gemeinde weiter voranzubringen, so der 60-Jährige. Sollte Ackermann im Amt bestätigt werden, so wäre sein erklärtes Ziel, das zweite Paket der Dorferneuerung während der folgenden Amtsperiode abschließen zu können.

Ackermann: gute Zusammenarbeit im Rat

Dazu braucht es einen funktionierenden Gemeinderat. Mit der bisherigen Zusammenarbeit ist  Ackermann sehr zufrieden. Für ihn war es ein ausgezeichneter Entschluss, nur noch eine parteiübergreifende Liste in Rüdenhausen aufzustellen. Ob CSU, Bürgerblock oder Freie Wähler – nun zögen alle zum Wohle ihrer Gemeinde an einem Strang. Und das solle so bleiben.

Die Kandidaten der Rüdenhäuser Liste (in der Reihe der Platzierung): Uwe Pfeiffer, Manto Graf zu Castell-Rüdenhausen, Martin Lang, Karl-Heinz Rebitzer, Stefan Spangler, Gerhard Ackermann, Jochen Schwemmer, Wolfgang Muther, Michaela Gernert, Christian Neubert, Rudolf Schöller, Andreas Koch, Alexander Bergmann, Monika Koch und Markus Schwingler.

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