KITZINGEN

Ab 129 Euro im Monat durchstarten

Ab 129 Euro im Monat einen Arbeitsplatz mit allem Drum und Dran mieten und das in einem innovativen Umfeld: Das Angebot macht die Innopark GmbH Existenzgründern. Am Freitag wurde im Gebäude eins der ehemaligen Larson-Barracks das erste Gründerzentrum im Landkreis Kitzingen eröffnet.
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Gestartet: Im Innopark in Kitzingen ist das erste Gründerzentrum in Stadt und Landkreis Kitzingen eröffnet worden. In einem ersten Schritt bietet die Innopark GmbH elf Arbeitsplätze auf 305 Quadratmetern an. Geschäftsführer Bernhard Beck (rechts im Bild) gab vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik Teile des dritten Stocks im Gebäude 1 des Innoparks frei. Foto: Foto: S. Sebelka

Ab 129 Euro im Monat einen Arbeitsplatz mit allem Drum und Dran mieten und das in einem innovativen Umfeld: Das Angebot macht die Innopark GmbH Existenzgründern. Am Freitag wurde im Gebäude eins der ehemaligen Larson-Barracks das erste Gründerzentrum im Landkreis Kitzingen eröffnet.

Ab 1. Dezember können die elf Arbeitsplätze auf 305 Quadratmetern, davon 180 Quadratmeter Bürofläche, gemietet werden. Eine Erweiterung bis auf 45 Arbeitsplätze ist möglich. In der Miete ab (vom Innopark subventionierten) 129 Euro im Monat ist alles drin, möblierte Büros ebenso wie Betriebs- und Heizkosten, Reinigung, Besprechungsraum aber auch Telefon und schnelles Internet. Wie Michael Klos als Leiter des Innoparks sagte, werden die Mietverträge monatlich abgeschlossen. „Es ist alles da, der Kunde muss nur noch seinen Laptop mitbringen und anschließen“, sagte er.

Mit dem Gründerzentrum ist vier Jahre nach dem Kauf der 53,2 Hektar großen US-Liegeschaft im Oktober 2010 ein Wunschprojekt der Väter des Innoparks am Steigweg umgesetzt worden. Wie Bernhard Beck als Geschäftsführer der Innopark Kitzingen GmbH bei der Eröffnung sagte, haben sich viele Firmen aus verschiedenen Bereichen angesiedelt. Die Palette reicht vom Hightechbereich in der organischen Halbleiterentwicklung, Produktion von elektrotechnischen Elementen, IT und Datenverarbeitung (ein Viertel der Arbeitsplätze), dazu verschiedenste Dienstleiter von Verwaltung, Vertrieb, Logistikern bis zu einem Arzt.

„Letzter Baustein in der Entwicklung des Innoparks.“
Bernhard Beck Geschäftsführer

Das Ziel, die modernsten Technologien an einem Standort zu vereinigen, habe man ebenso erreicht wie die beim Start anvisierten 400 Arbeitsplätze. „Inzwischen gehen 440 Mitarbeiter jeden Tag im Innopark ihrer Arbeit nach“, sagte Beck.

Die geplante und der Stadt Kitzingen versprochene Etablierung eines Gründerzentrums habe ein bisschen länger gedauert. „Aber heute wollen wir das Versprechen einhalten“, sagte Beck und bezeichnete das Angebot für Existenzgründer als „letzten Baustein in der Entwicklungskette des Innoparks“. Damit wolle man jungen Leuten aus Kitzingen und dem Landkreis eine Anlaufstelle bieten. In einem „recht netten Arbeitsumfeld“ soll es ihnen ermöglicht werden, mit gleichgesinnten Gründern ihre Produkt- oder Innovationsideen voranzubringen.

Die Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer gehöre ebenso zum Angebot wie ein Gründerstammtisch, an dem junge Leute mit den etablierten Firmen aus dem Park in Kontakt kommen können. Beck zeigte sich sicher, dass mit dem Gründerezentrum nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden. CSU-Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber bezeichnete die Entwicklung im Innopark als eine „Erfolgsgeschichte“, die jetzt um einem Baustein ergänzt werde. Dass ein Gründerzentrum von privater Seiten angeboten werde, sei die Ausnahme und bemerkenswert. Dass Existenzgründer von Anfang an unterstützt werden, fand sie wie der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Hünnerkopf und stellvertretende Landrat Robert Finster „hervorragend“.

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