Kitzingen

AMC-Motorsportler Julian Friemelt ist Bayerischer Meister

Beim Automobilclub (AMC) Kitzingen galt heuer das Motto "Jugend forsch". Jugendleiter und Trainer Markus Friemelt hatte bei der Sportlerehrung im Lackierzentrum von Klaus Hoffmann die größten Erfolge des Vereinsjahres zu vermelden.
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Norman Struckmann (links im Rennauto), Sportleiter des AMC Kitzingen, ehrte die erfolgreichen Motorsportler (stehend von links) Rudi Spörer, Christian Handa, Klaus Hoffmann und Trainer Markus Friemelt sowie (sitzend von links) Kevin Friemelt, Julian Friemelt und Christian Kahl. Foto: Hartmut Hess

Beim Automobilclub (AMC) Kitzingen galt heuer das Motto "Jugend forsch". Jugendleiter und Trainer Markus Friemelt hatte bei der Sportlerehrung im Lackierzentrum von Klaus Hoffmann die größten Erfolge des Vereinsjahres zu vermelden. Der Jugendleiter durfte seinen jüngsten Sohn Julian Friemelt als erfolgreichsten Fahrer des AMC in 2019 küren. Dieser bescherte dem AMC erstmals einen Bayerischen Meister in der Vereinsgeschichte.

Christian Kahl und Kevin Friemelt wurden erstmals BMV-Bezirksmeister und Kevin Friemelt lag auch auf Nordbayern-Ebene ganz vorne und wurde Bayerischer Vizemeister. Julian Friemelt ließ dem Landestitel noch den dritten Platz auf der Deutschen Meisterschaft folgen. In der Clubmeisterschaft setzte sich Julian Friemelt ebenfalls an die Spitze, gefolgt von Kevin Friemelt und Christian Kahl. "Wir waren auch bei unserem Heimrennen sehr erfolgreich", verkündete Markus Friemelt, was dazu beitrug, dass sich die AMC-Fahrer Julian Friemelt, Kevin Friemelt, Christian Kahl und Meo Winter sich für die nordbayerische und bayerische Meisterschaft qualifizieren konnten.

Vordere Platzierungen

Für den AMC war auf der Rundstrecke Maximilian-Wolf Thüring unterwegs und errang den Titel im Süddeutschen ADAC-Kart-Cup in der X30-Klasse. Zudem errang er vordere Platzierungen auf nationaler Ebene im ADAC-Kart-Cup und dem Kart-Masters. Der Trainer kündigte für die kommende Saison drei Neuzugänge an, die es auszubilden gelte.

Der Deutsche Tourenwagen-Bergrennmeister des Jahres 2012, Klaus Hoffmann, erlebte mit seinem ehemaligen DTM-Renner  ein Novum, diente sein Opel Astra doch erstmals als Hochzeitsauto für einen seiner Mitarbeiter in seinem KLZ-Karosserie- und Lackier- Zentrum vom Trauungsort Hüttenheim mit Polizeigenehmigung bis nach Uffenheim.

Klaus Hoffmann und AMC-Sportleiter Norman Struckmann schilderten noch Eindrücke von einem Bergrennen auf Ibiza. Struckmann betrat heuer selbst Neuland, steuerte er doch erstmals einen Gruppe CN-Boliden aus dem Stall des legendären Herbert Stenger. In dem Monoposto bestritt er das Oberjochrennen mit 105 Kurven auf 7,9 Kilometer Strecke vor über 20 000 Zuschauern. "Es war eine spannende Zeit, bis die Revisionszeit geschafft war", erzählte der Sportleiter.

Erfolgreiche Bergrennen

Norman Struckmann ging auf die Resultate der Bergrennfahrer ein und informierte darüber, dass Christian Dümler in seinem VW Golf erstmals einen dritten Platz in der Teilnehmer stärksten Klasse bis zwei Liter Hubraum beim Ibergrennen herausfahren können und belegte auch bei einem Rennen auf dem Nürburgring einen dritten Platz. "Es war ein überragendes Jahr, das mit sehr viel Spaß gemacht hat", ließ Christian Handa wissen, der im Lancia Delta Integrale HF Evo III sein Premierenjahr absolvierte.

Er fuhr in der Kategorie Gleichmäßigkeitsprüfung und durfte sich passenderweise beim Unterfrankenrennen in Eichenbühl erstmals als Pokalsieger feiern lassen. Martin Schug blieb heuer in seinem VW Golf hinter seinen eigenen Erwartungen zurück und Jürgen Schuster hatte heuer aus privaten Gründen pausiert.

Vorbereitung zur Europameisterschaft

"Ich werde meine Maschinen für 2020 auf die Windmill-Rallye als Europameisterschaft vorbereiten", erklärte Rudi Spörer. Der Marktbreiter gehört seit geraumer Zeit der B-Nationalmannschaft für historische Zweiräder an und bestritt heuer acht Rennen in Deutschland und den Niederlanden. Seine Präsenz in Holland war der Schlüssel dafür, dass er erstmals den Tripartite-Wanderpokal in Empfang nehmen durfte und am Sonntag erhielt er ein Präsent und einen Pokal vom stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Gutzeit. Stolz war er zudem auf den die Ehrennadel des Oldtimerclubs München. Aus der Oldtimer-Sparte waren Willi Gruschke, Ralf-Maria Berger, Nico Zilske, Franz Distler, Ralf Kerbaum, Michael Iglhaut und AMC-Vorsitzender Walter Loschky auf Oldtimer-Rallyes und Treffen unterwegs.

Rainer Gutzeit würdigte den Chef der Oldtimer-Sparte im AMC, Hans-Rainer Kienberger, den Organisatoren der Oldtimersommer-Serie, York Falckenberg und Hugo Brennfleck, Winfried Heinkel für die Maiblütenausfahrt, Walter Härtlein für das Oldtimertreffen bei Michael Iglhaut zur Marktbreiter Kirchweih. Beim Rückblick auf das Vereinsjahr schilderte Ralf Kerbaum auch die Aktivitäten der Untergruppe der W123-Gruppe, die Anhänger dieser Mercedes-Baureihe sind.

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