Segnitz

Ärger mit den Stellplätzen in der Segnitzer Ortsdurchfahrt

Die neu gestaltete Ortsdurchfahrt in Segnitz ist fertig, sieht gut aus und gefällt Einwohnern wie Besuchern. Einzig die Idee der verkehrsberuhigten Zone funktioniert momentan nicht wirklich.
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Die Segnitzer Ortsdurchfahrt ist fertig und als verkehrsberuhigter Bereich markiert. Doch nicht alle halten sich an die Schrittgeschwindigkeit und nur selten parken die Fahrzeuge so ordentlich wie hier. Der Gemeinderat will nun Abhilfe schaffen. Foto: Regina Sterk

Die neu gestaltete Ortsdurchfahrt in Segnitz ist fertig, sieht gut aus und gefällt Einwohnern wie Besuchern. Einzig die Idee der verkehrsberuhigten Zone funktioniert momentan nicht wirklich. Bürgermeisterin Marlene Bauer zeigte sich in der Sitzung des Gemeinderates am Montag sichtlich verärgert darüber, dass zum einen beinahe alle Fahrzeuge dort zu schnell unterwegs sind und zum anderen wild geparkt wird.

Das Parkproblem sollte bald behoben sein, weil in diesen Tagen die Markierungen für die geplanten Parkplätze angebracht werden. Dann ist es laut Straßenverkehrsordnung verboten, außerhalb der Markierungen zu parken. Marlene Bauer berichtete, dass sie bereits Anrufe von Anwohnern hatte, die wegen falsch parkender Autos nicht aus ihren Grundstücken fahren konnten. Sie hofft nun auf eine deutliche Verbesserung der Situation. Andernfalls müsse die Gemeinde über eine Verkehrsüberwachung nachdenken, erklärte die Bürgermeisterin.

Rettungsfahrzeuge kommen nicht durch

Ums Parken ging es auch bei einem Antrag für die Linsengasse. Dort stehen die Fahrzeuge häufig so eng, dass etwa Rettungsfahrzeuge nicht durchkommen. Ein Anwohner hatte beantragt, dass die Gemeinde hier eine Regelung trifft. Die Räte legten am Montag fest, dass künftig ein Parkverbot auf der rechten Seite gilt. Im gleichen Zug wird das Halteverbot in der Hans-Kesenbrod-Straße bis Krönleinstraße wieder aufgehoben, weil es keinen sachlichen Grund dafür gibt.

Mehr Parkplätze werden am Main geschaffen. Wie geplant werden die Wohnmobil-Stellplätze gestrichen und durch PKW-Plätze ersetzt. Für die Reisemobile gebe es genug Platz auf dem Gelände vom Gasthaus zum Anker, so die Bürgermeisterin. Auf diese Weise werden mehr als 20 neue Stellplätze geschaffen.

Segnitzer Symbolfigur wird gesucht

Außerdem ging es in der Sitzung um einen Antrag der Mainfest-Gemeinschaft. Die Gruppe möchte gerne einen Container aufstellen, um darin Materialien für das Fest zu lagern. Bisher sind die Sachen in verschiedenen Scheunen im Dorf verteilt, was die Festvorbereitungen umständlich macht. Standort soll in der Raiffeisenstraße am Trafohäuschen sein, wo schon mehrere Garagen stehen. Die Räte haben grundsätzlich nichts dagegen, nur soll der Container sich optisch in die Umgebung einpassen. Außerdem liegt die Ecke im Hochwassergebiet, entsprechende Vorgaben sind also zu beachten.

Norbert Bischoff schlug in der Sitzung vor, die Rolle des Hans Kesenbrod als Segnitzer Symbolfigur einzuführen. Die Gemeinde hat ein Kostüm des Volkacher Ratsherren bekommen und könnte es für diesen Zweck einsetzen. Nun wird als jemand gesucht, der als Segnitzer Symbolfigur die Gemeinde bei offiziellen Anlässen repräsentiert.

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