Kitzingen

ADFC fordert ein Radler-Gesetz

Bisher ist es jeder Kommune überlassen, ob und wie sie den Radverkehr fördert. Das soll ein Rad-Gesetz ändern, das der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert.
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Als sich die BR Radltour Anfang August aus Kitzingen verabschiedete, nutzte der Kini persönlich die Gelegenheit, seine Vorstellungen von einem Rad-Gesetz zu erklären. Die Idee hat jetzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club aufgegriffen.

Bisher ist es jeder Kommune überlassen, ob und wie sie den Radverkehr fördert. Das Resultat sei ein Flickenteppich mit Lücken im Netz und gefährlichen Stellen. Das soll ein Rad-Gesetz ändern, das der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert.

Darauf hat jetzt der Kreisverband Kitzingen des ADFC hingewiesen. Der Landesverband war bei der BR-Radltour mit dabei, die in Kitzingen Anfang August Station gemacht hatte. Dabei hatte König Ludwig II seinen Auftritt, der die letzte Etappe nach Marktheidenfeld begleitete.

Laut ADFC war der Kini ein begeisterter Radfahrer. Kurz vor seinem Tod habe er sogar ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz geplant. 130 Jahre danach greife der ADFC Bayern den Herzenswunsch des Kinis nach einem fahrradfreundlichen Bayern wieder auf und fordert: „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“.

„Denn nur mit einem konkreten und verbindlichen rechtlichen Rahmen kann das Radverkehrsprogramm 2025 der Bayerischen Staatsregierung Realität werden“, heißt es in einer ADFC-Mitteilung. Hierfür brauche es einen konkreten Maßnahmenplan, in dem die Ziele und Mittel für den Radverkehr festgeschrieben werden. Nur so werde die Radverkehrsförderung für die bayerischen Kommunen zur Pflicht.

In Kitzingen nutzte der „Kini“ die Gelegenheit, persönlich die Radler zu begrüßen und sein Velo-Gesetz zu verlesen. Mehr Infos unter www.radgesetz-bayern.de



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