Kurz nach 5.30 Uhr ist der Sattelzug direkt nach einer Baustelle laut Polizeibericht zunächst von der Fahrbahn abgekommen und dann umgestürzt. Der 54-jährigen Fahrer wurde dabei in der Fahrerkabine eingeklemmt und schwer verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten ihn mit schwerem Gerät aus dem Wrack; anschließend wurde er in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert. Er hat sich durch den Unfall mehrere Rippenbrüche zugezogen, befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Die Ladung des Gespanns, mehrere ungefähr 20 Meter lange Stahlträger, wurde bei dem Unfall von der Ladefläche gerissen. Die mehrere Tonnen schweren Eisenträger liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar; Beamte der Verkehrspolizei Biebelried haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die A3 war seit 5.30 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt. Mittlerweile wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet; der fast zehn Kilometer lange Stau löst sich nur langsam auf. Die Verkehrsbeeinträchtigung wird vorrausichtlich noch bis in die späten Nachmittagsstunden andauern. Erste Ermittlungen zur Unfallursache ergaben, dass wohl auch nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle gespielt hat.

Sattelauflieger und Führerhaus des Lkw, die beide mit den Rädern nach oben im Graben lagen, sind mittlerweile geborgen. Die Bergung der Ladung sowie die Aufräumarbeiten dauern derzeit noch an (Stand 14 Uhr). Es müssen laut Polizeibericht auch Teile der Böschung abgetragen werden, da etwa 100 Liter Diesel ausgetreten sind.