Großlangheim

880 Tiere bei der Bezirkskaninchenschau

Große Tierausstellung in Großlangheim: Viel Lob für die Zuchtergebnisse und für ein faires Miteinander.
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Die Ehrengäste und Preisträger der Bezirkskaninchenschau am Wochenende in Großlangheim (von links) Otto Hünnerkopf, Justin Koletnik, Rudi Chwalczyk, Eduard Ritz, Landrätin Tamara Bischof, Bürgermeister Karl Höchner, Willi Habermann, Kurt Schebler und Patrick Elting. Foto: Regina Sterk

Wieder einmal waren die Großlangheimer Kleintierzüchter Gastgeber einer großen Tierschau. Am ersten Adventswochenende richteten sie die Bezirkskaninchenschau aus, angegliedert waren außerdem die Clubschauen der Rhönkaninchen und des Widderclubs.

Mit 880 Kaninchen war die große Ausstellungshalle gut gefüllt. Angesichts der in zwei Wochen stattfindenden Bundesschau war der örtliche Vorsitzende Willi Habermann zufrieden mit dieser Zahl. Denn um dem Tierschutz gerecht zu werden, sollten zwischen zwei Ausstellungen für die Tiere mindestens sechs Wochen Pause liegen. Zu groß wäre sonst der Stress, den das Verladen, Prüfen und das Gehege in fremder Umgebung mit sich bringen.

Den verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren lobten dann auch die Ehrengäste in ihren Grußworten. Die Zucht sei auch Artenschutz, erklärte etwa Otto Hünnerkopf, das Engagement in einem solchen Verein gleichsam ein Dienst an der Gesellschaft.

Mekka für Züchter

Großlangheim sei ein Mekka für Züchter, das meinte Landrätin Tamara Bischof. Und Vereine wie diese notwendig, um den richtigen Umgang mit Tieren zu vermitteln. Bürgermeister Karl Höchner war Schirmherr der Ausstellung und lobte die guten Zuchtergebnisse. Sie seien der Lohn für Fleiß und Aufwand, den die Züchter aufbringen. Große Sachkenntnis und Engagement sind die Grundlagen des Erfolges einer solchen Schau, so der Bürgermeister.

Fachsimpeln

Der Bezirksvorsitzende der Rassenkaninchenzüchter, Patrick Elting, freute sich über die hohe Zahl der Teilnehmer und die guten Ergebnisse der Schau. Vor allem aber diene ein solches Treffen auch als Netzwerk und Treffpunkt der Szene. Gemeinsames Fachsimpeln und ein gesundes Miteinander der Züchter gehören für ihn einfach dazu. Er plädierte für einen fairen Wettstreit und dafür, sich auch für die Erfolge des anderen zu freuen.

Für die besonders erfolgreichen hatte Elting die Unterfrankenbänder im Gepäck. Diese werden in sechs Zuchtgruppenklassen für die jeweils sechs besten Tiere eines Züchters verliehen. Die prämierten Preisträger waren Andreas Stollberger mit Weißen Neuseelädern, Rudi Chwalczyk mit Englischen Schecken thüringerfarbig, Justin Koletnik mit Rhönkaninchen, Kurt Schebler mit Helle Großsilber, Jürgen Klüber mit Satin-Elfenbein und Eduard Ritz mit Weiß Rexen.

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