LANDKREIS KITZINGEN

695 Geburten gegen das Aussterben

Kein Trauschein aber trotzdem Nachwuchs: 220 nicht eheliche Kinder wurden 2012 im Kreis Kitzingen geboren. Das ist für den Papa kein Nachteil mehr, denn dass sich beide Eltern ums Kind kümmern dürfen, ist seit diesem Jahr Gesetz.
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Kein Trauschein aber trotzdem Nachwuchs: 220 nicht eheliche Kinder wurden 2012 im Kreis Kitzingen geboren. Das ist für den Papa kein Nachteil mehr, denn dass sich beide Eltern ums Kind kümmern dürfen, ist seit diesem Jahr Gesetz.

Den Eltern von 475 weiteren Kindern, die 2012 im Kreis Kitzingen geboren wurden, kann das egal sein: Sie sind (miteinander) verheiratet. Insgesamt wurden laut Landesamt für Statistik hier 58 Kinder gleich 9,1 Prozent mehr geboren als 2012. Die gute Nachricht für alle, die sich vor dem Aussterben fürchten: Insgesamt ist Bayern die Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf über 107 000 gestiegen. Im Kreis Kitzingen entsprechen die aktuell 220 nicht ehelichen Babys einem Anteil von 31,7 Prozent (Vorjahr: 29,4 Prozent).

Insgesamt wurden 2012 in Bayern 107 039 Kinder geboren. Davon kamen 695 aus dem Kreis Kitzingen (Vorjahr: 637). Von den Neugeborenen waren 328 Mädels (acht mehr im Vergleich zum Vorjahr) und 367 Jungs (50 mehr im Vergleich zum Vorjahr). Deutsche Papiere bekamen nach der Geburt 687 Kinder (Vorjahr: 624), ausländische acht (Vorjahr: 13). Das heißt, wenn wir bei den Kids nach Eltern-Pässen unterscheiden: Bei den deutschen Babys gab's ein Plus von 10,1 Prozent, bei den nichtdeutschen Babys gab's dagegen ein Minus von 38,5 Prozent.

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