VOLKACH

65. Weinfest: Festzug als Besuchermagnet

Nach dem Weinfest ist vor dem Weinfest: Die Erfolgsbilanz der 65. Auflage des Volkacher Großereignisses, das in diesem Jahr 65 000 Besucher an die Mainschleife lockte, war am Montagabend im Stadtrat auch Ankündigung für den Nachfolger mit „Schnapszahl“. Die 66. Auflage von Frankens größtem Schoppenereignis wirbt vom 15. bis 19. August 2014 um Gäste.
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Nach dem Weinfest ist vor dem Weinfest: Die Erfolgsbilanz der 65. Auflage des Volkacher Großereignisses, das in diesem Jahr 65 000 Besucher an die Mainschleife lockte, war am Montagabend im Stadtrat auch Ankündigung für den Nachfolger mit „Schnapszahl“. Die 66. Auflage von Frankens größtem Schoppenereignis wirbt vom 15. bis 19. August 2014 um Gäste.

Mit deutlichem Stolz blickte Tourismuschef und Organisator Marco Maiberger im Stadtrat auf das fünfeinhalbtägige Fest zurück. Das „Aushängeschild für die Region“ habe ein großes Medienecho gefunden und nicht zuletzt deswegen auch Massen von Besuchern angezogen. Es sei trotz der vielen Besucher – am Samstag mit rund 17 000 Menschen auf dem Gelände – ein „sehr friedliches Fest“ gewesen.

Andrang gestiegen

Magnet des Jubiläumsprogramms sei der Festzug mit mehreren tausend Zuschauern gewesen. Maiberger regte an, den Festzug alle fünf Jahre durchzuführen. Dies sei ein Alleinstellungsmerkmal der Volkacher Veranstaltung, das nicht nur Gäste in die Stadt ziehe, sondern auch auf denn Festplatz.

Trotz eines zwischendurch durchwachsenen Wetters stieg der Andrang im Vergleich zum Jubiläumsjahr 2008 um gut 2000 zahlende Gäste. Steigerungen gab's Maiberger zufolge auch gegenüber dem Vorjahr: bei den Dauerkarten gingen 700 Tickets mehr über den „Ladentisch“, bei den Tageskarten wurden rund tausend Tickets mehr verkauft als 2012.

Die ungetrübte Erfolgsbilanz verdankt nach Maibergers Darstellung die Stadt nicht nur einer durchdachten Organisation, die immer wieder – wie bei der Tontechnik in einer Hand – nach neuen Wegen einer Verbesserung sucht. Großes Lob fand der Tourismuschef für das Sicherheitskonzept der Polizei, das mit für die „verschwindend geringe Anzahl“ von Zwischenfällen gesorgt habe.

Ein Extra-Schulterklopfen galt den Festmitstreitern vom Bauhof, die den Kraftakt mit Bravour gemeistert hätten. Dass hier auch die Stadt kräftig mit im Boot ist, unterstrich Bürgermeister Peter Kornell. Rund 50 000 Euro, die die Stadt vor allem über Bauhof-Leistungen in das Fest investiere, seien kein Pappenstiel.

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