LANDKREIS KITZINGEN

565 Kilo Abfall pro Einwohner

Stellen wir uns mal einen Durchschnitts-Kitzinger vor, vielleicht einen Herrn Mustermann. Wie viel Kilo Abfall der wohl im vergangenen Jahr verursacht hat? Es waren genau 565.
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Stellen wir uns mal einen Durchschnitts-Kitzinger vor, vielleicht einen Herrn Mustermann. Wie viel Kilo Abfall der wohl im vergangenen Jahr verursacht hat? Es waren genau 565.

Was wir von Herrn Mustermann und somit von jedem Landkreisbewohner noch wissen: Von den 565 Kilo wurden 464 verwertet, nur 101 Kilo müssen also entsorgt werden. Damit liegt die Recyclingquote mit 82 Prozent auf hohem Niveau, wie vom Umweltausschuss im Kitzinger Landratsamt am Montagnachmittag erfreut zur Kenntnis genommen wurde.

Wirft man einen genaueren Blick auf die Abfallarten, ergibt sich für Herrn Mustermann und seine 565 Kilo dieses Bild: In der Restmülltonne landeten 78 Kilo. Dazu kamen 23 Kilo Sperrmüll sowie 167 Kilo Grünabfälle. Außerdem verbrauchte Herr Mustermann 85 Kilo Papier, in seine Biotonne stopfte er genau 109 Kilo und in den Gelben Sack 35 Kilo. An Glas sammelte er 29 Kilo, der Holzverbrauch lag bei 20 Kilo. Dazu kommen zehn Kilo Elektroschrott und drei Kilo Metallschrott.

Einiges los war auf der Kreisbauschuttdeponie in Iphofen. Dort wurden 2013 über 21 300 Kubikmeter Bauschutt abgeliefert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent.

Auch auf die Bauschuttdeponie Effeldorf – deren Einzugsbereich auf Dettelbach und Biebelried beschränkt ist – kamen deutlich mehr Bauabfälle zu. Die Anlieferung steigt um 20 Prozent auf nunmehr 2056 Kubikmeter.

Die Zunahme wird als gutes Zeichen gedeutet: Wenn es auf den Bauschuttdeponien brummt, deute das laut Landratsamt „auf eine gute und stabile Baukonjunktur“ hin.

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