WIESENTHEID

50 Jahre Leben und Lachen im „Hortus Mariae“

Das 50-jährigen Bestehen ihres Kindergartens „Horus Mariae“ feierten die Kinder und die Erzieherinnen unter Leitung von Sibylla Lange.
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Als der Kindergarten im alten Schlössle zu klein wurde und die Nonnen sich aus der Kindererziehung zurückzogen, begann vor 50 Jahren die Geschichte des Kindergartens „Hortus Mariae” in Wiesentheid. Foto: Foto: Sabine Berthold
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Das 50-jährigen Bestehen ihres Kindergartens „Horus Mariae“ feierten die Kinder und die Erzieherinnen unter Leitung von Sibylla Lange bei einem Tag der offenen Tür. Nach den Aufführungen der Kleinen im Kindergarten, die sie passend zum Anlass einstudiert hatten, hielten alle gemeinsam Rückschau bei einem Festakt in der Mauritiuskirche.

Nonnen zogen sich zurück

Als der Kindergarten im alten Schlössle zu klein wurde und die Nonnen sich aus der Kindererziehung zurückzogen, begann im Frühjahr 1966 die Geschichte des neuen Kindergartens in Wiesentheid. Dies berichteten Leiterin Sibylla Lange und die Kinder wie in einem lebendigen Bilderbuch. Viele Stationen aus den 50 Jahren ihres Kindergartens erweckten die Kinder mit Spiel und Gesang zum Leben.

Froh und gesund gedeihen sollen die Kinder, das war damals bei der Einweihung im Jahr 1968 und ist auch noch heute der Wahlspruch dieser Institution unter Obhut des Mauritiusvereines als Träger. Durch den Umbau und die umfangreiche Renovierung 2010 konnte neben der Gruppe für Kinder ab drei Jahren auch eine Kinderkrippe eingerichtet werden. Lernen, lachen und gestalten mit Gottes Segen, das konnte man in den letzten fünf Jahrzehnten in diesem Haus.

Dritte Einrichtung ab 2019

Bürgermeister Werner Knaier gratulierte zum Jubiläum und freute sich, dass nun ab nächstem Jahr mit der Kinderkrippe, dem „Haus Benedikt“, eine dritte Einrichtung am Ort zur Verfügung steht.

Mit viel ehrenamtlichen Einsatz sei der Kindergarten vor 50 Jahren entstanden, wie Marlene Engel, Fachberaterin der Kindertagesstätten der Caritas im Diözesanverband Würzburg zu berichten wusste. Sie dankte dem Mauritiusverein und vor allem dem Team der Erzieherinnen, die sich erfolgreich der Betreuung und Bildung der Jüngsten widmen.

Im Kindergarten Samen auslegen

Beim anschließenden Gottesdienst drückten die Kindergartenkindern mit ihren fröhlichen Liedern den Dank zum Bestehen ihres Kindergartens unter Gottes Hilfe aus. Dekan Peter Göttke erklärte ihnen anschaulich, dass Gott sein Haus mit lebendigen Steinen in einer Gemeinschaft aus kleinen und großen Leuten baut. Auch die Feier des Erntedankes, die an diesem Tag begangen wurde, passe vorzüglich zum Thema. Im Kindergarten werde wie in einem Garten der Samen ausgelegt für das Wachsen und Gedeihen im späteren Leben und ein Fundament entsteht, auf welches das Lebenshaus gebaut werden kann. „Wir danken für Eure Arbeit an unseren Kindern“, so bedankte sich Göttke bei den Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die solche Fundamente tagtäglich legen.

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