Sommerach

40 Jahre Volksmusik und Heimatpflege

Die Pflege von Volksmusik, Volkstanz und Mundart in Franken sind die wichtigsten Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik.
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Frisch unterzeichnet: Vorsitzender Reinhard Hüßner (links) und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel mit der Patenschaftsurkunde. Foto: Andreas Ruhsert
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Die Pflege von Volksmusik, Volkstanz und Mundart in Franken sind die wichtigsten Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik. Der Verband im Bezirk Unterfranken feiert 2019 sein 40-jähriges Gründungsjubiläum und kann positiv auf die geleistete Arbeit zurückblicken. So wurden seither mehr als 50 000 Notenhefte im handlichen Format gedruckt und verkauft. 2018 neu veröffentlicht wurde ein Musikheft mit Advents- und Weihnachtsliedern. Aus allen Landkreisen Unterfrankens waren 55 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und Freunde der Volksmusik zur Jahresversammlung nach Sommerach gekommen und boten in ihren verschiedenen Trachten ein buntes Bild. Eine Jubiläumsfeier mit Ehrungen wird am 7. November in Münnerstadt stattfinden.

Höhepunkte des Volksmusik-Jahres waren wieder die Trachten- und Musikantenwallfahrt in Volkach und das Unterfränkische Volksmusikfest, das 2018 in Homburg stattfand. Zur Landesgartenschau in Würzburg leisteten die Arbeitsgemeinschaft und der Trachtenverband mit dem Trachten- und Volksmusiktag einen wertvollen Beitrag. Zahlreiche Tanz- und Musikabende ergänzten das bunte Jahresprogramm. "Das Wirtshaussingen findet vielerorts auch ohne unsere Unterstützung erfolgreich statt", freute sich Vorsitzender Reinhard Hüßner.

"Wenn man 40 Jahre alt wird, dann wird es allmählich Zeit, dass man sich einen Paten, gut fränkisch einen Dout sucht", stellte Vorsitzender Reinhard Hüßner fest. Die Patenschaftsurkunde, unterzeichnet von Hüßner und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, bringt die enge Zusammenarbeit des Bezirks mit der Arbeitsgemeinschaft zum Ausdruck. Dotzel fungiert schon seit Jahren als Schirmherr des Volksmusikfests und setzt sich immer wieder für die Förderung der Volksmusik ein.

Heidi Christ stellte sich als neue Leiterin der Forschungsstelle für Fränkische Volksmusik vor. Sie trat im Oktober die Nachfolge von Armin Griebel an, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die Einrichtung mit Sitz in Uffenheim wird von den drei fränkischen Regierungsbezirken getragen. Ein aktuelles Projekt ist die Erfassung von Liedgut für die Digital-Plattform bavarikon.

Mit der Arbeit des Vorstands zeigten sich die Mitglieder sehr zufrieden und bestätigten alle Ämter mit einstimmigem Ergebnis. Reinhard Hüßner (Wiesenbronn) steht als Vorsitzender weiter an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft, stellvertretende Vorsitzende bleibt Inka Pfister (Schnackenwerth). Schatzmeisterin ist Monika Gress (Urspringen), Schriftführerin Birgit Speckle (Würzburg). Die Kasse prüfen Wilfried Fickert und Dieter Zeller. Fünf Beisitzer ergänzen den Vorstand: Anton Böhm (Vasbühl), Reinhard Dünninger (Hofheim), Burkard Schmitt (Kürnach), Hermann Wagner (Marktheidenfeld) und Hedi Eckert (Richelbach). Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung von den Schrolla-Musikanten aus Vasbühl unter der Leitung von Anton Böhm.

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