Geschockt und traurig waren gestern viele Kitzinger. Etliche haben den
25-Jährigen gekannt, der seinen übermütigen Sprung in den Main am Sonntagabend nicht überlebt hat. Woran er letztendlich gestorben ist, soll eine Obduktion klären - noch hat die Rechtsmedizin dafür aber keinen Termin festgelegt, informierte gestern das Polizeipräsidium Unterfranken. Zum tödlichen Verhängnis könnte dem jungen Mann ein Aufschlag auf hartem Untergrund geworden sein, in dessen Folge er das Bewusstsein verlor; möglicherweise hat er auch einen Temperaturschock erlitten.
Wie berichtet, waren zwei Männer am Sonntagabend gegen 17.20 Uhr von der Nordbrücke gesprungen, ein dritter schaute zu. Während einer der Mainspringer ans Ufer schwamm, tauchte der andere nicht wieder auf. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde alarmiert. Um 18.30 Uhr ortete ein Wasserwacht-Taucher den Vermissten, der in einem Rettungsboot an Land gebracht und vom Rettungsdienst reanimiert wurde. Wenig später in der Klinik starb er jedoch.