Volkach

25 Jahre Sozialstation St. Laurentius:treue Mitarbeiter geehrt

Vor 25 Jahren wurde die Caritas Sozialstation St. Laurentius in Volkach aus der Taufe gehoben.
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Ehrenurkunden gab es für vier treue Mitarbeiterinnen, die seit der Gründung der Sozialstation vor 25 Jahren in der Einrichtung tätig sind: (von links) Herbert Meyer, Sabine Fielhold, Gisela Heinrich, Ingrid Finster, Brigitte Bedacht. Foto: Peter Pfannes
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Vor 25 Jahren wurde die Caritas Sozialstation St. Laurentius in Volkach aus der Taufe gehoben. Mit zunächst drei Schwestern war diese Station damals in ihren weißen Dienstfahrzeugen mit dem Caritas-Zeichen unterwegs. Bis heute ist die Anzahl auf über 20 Mitarbeiter angewachsen. Am Samstagabend feierten die Verantwortlichen der Station und des Trägervereins mit Mitarbeitern und Gästen im katholischen Pfarrheim das silberne Jubiläum. Der Rückblick auf die bewegte Geschichte und die Ehrung von Wegbegleitern, die von Anfang an dabei waren, standen im Mittelpunkt der Feierstunde.

Großartige Leistung im Ehrenamt

Caritasdirektorin Pia Franke zeichnete Herbert Meyer mit dem Goldenen Ehrenkreuz der Caritas aus. Meyer war seit der Gründung des Trägervereins dessen Vorsitzender. "Eine großartige Leistung im Ehrenamt", so Franke. Nach über hundert Vorstandssitzungen sehe man Meyer immer noch die Freude am Ehrenamt an. Stehender Applaus der etwa hundert Gäste zollten Meyer Anerkennung. Blumen gab es für Meyers Ehefrau Anneliese. Sie habe ihm stets für die ehrenamtliche Tätigkeit den Rücken frei gehalten, sagte die Caritasdirektorin.

In der Sozialstation sind seit 25 Jahren Sabine Fielhold, Gisela Heinrich, Ingrid Finster, Brigitte Bedacht  und Gudrun Schlereth tätig. Vorsitzender Meyer würdigte ihre Arbeit mit Ehrenurkunden für 25-jährige Mitarbeit im Dienst am Menschen. Meyer war bei den jüngsten Neuwahlen des Trägervereins aus Altersgründen nicht mehr angetreten. Ab September übernimmt  Michael Zimmermann seine Nachfolge. "Ein gelungener Generationenwechsel", freute sich Bürgermeister Peter Kornell in seinem Grußwort.

Entwicklung der Station seit Gründung

"An einem Freitag vor 25 Jahren, genau am 1. Juli 1994, erlebte Volkach den Start einer neuen Sozialstation." In bescheidenen Diensträumen, im Altenheim Bürgerspital, starteten damals drei Schwestern mit ihrer Arbeit. Die Initiative für einen neuen ambulanten Dienst in Volkach war vom Verein für ambulante Krankenpflege, unter dem Vorsitz von Marion Seib, ausgegangen. Vorher erfolgte im September 1993 die Gründung eines "Zweckverbandes" durch die Kirchengemeinden an der Mainschleife, den Verein für ambulante Krankenpflege und den Antoniusverein. Das gemeinsame Motto lautete: Dienst am Menschen - Hauptaufgabe Sozialstation.

Der Vorstand des neuen Vereins hatte die Aufgabe, ein Betreuungsgebiet festzulegen, Mitarbeiter einzustellen und für Diensträume, Ausstattung und Dienstfahrzeuge zu sorgen. Mit zwei Dienstfahrzeugen wurden damals 49 Kunden betreut. "Die ganze Mainschleife unterstützte mit Aktionen die neue Einrichtung", erinnerte sich Meyer.

Bis heute lernen Krankenpflegeschüler, Altenpfleger und Praktikanten in Ausbildung in der Sozialstation.Seit 2017 gehört auch die räumliche Enge der Sozialstation der Vergangenheit an. Es entstanden neue Räume in der Engertstraße, direkt neben dem Pfarrheim. Ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle des Altenzentrums Bürgerspital mit Pfarrer Johannes Hofmann und Pfarrerin Christiane Rüpplein hatten die Feierlichkeiten eingeleitet und das Gitarrensextett der Musikschule Volkach, unter der Leitung von Barbara Hölzer, sorgte für einen musikalisches Rahmenprogramm.

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