GEISELWIND

23 Verfahren wegen Drogen

Viele ertappte Drogenkonsumenten bescherte der Polizei arbeitsreiche Stunden rund ums Musikfestival in Geiselwind. Besonders bunt trieb es ein Autofahrer.
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Bundespolizei (Symbolbild)
Bundespolizei (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert (dpa)

Das von rund 3000 Menschen besuchte Hip-Hop-Festival in Geiselwind bescherte der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried eine „arbeitsintensive Samstagnacht“, wie es im Bericht heißt. Im Zentrum standen Drogenkontrollen.

Die Beamten der Inspektion und weitere „Unterstützungskräfte“ wurden rund um die Veranstaltung im Eventzentrum Strohofer fündig. So seien in Zusammenhang mit den Kontrollen 23 Ermittlungsverfahren gegen Personen eingeleitet werden, da diese im Besitz von Betäubungsmittel waren. Abgesehen hiervon verlief die Veranstaltung ohne nennenswerte Sicherheitsstörungen, heißt es im Polizeibericht.

Gefälschter Führerschein

Ein weiteres Strafverfahren leitete die Polizei gegen den 30-jährigen Lenker eines Autos aus dem Großraum Köln ein, weil bei diesem bei einer Kontrolle ebenfalls eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden wurden. Der Mann habe zudem zum Zeitpunkt der Kontrolle noch unter dem Einfluss eines zeitnah vorangegangenen Drogenkonsums gestanden. Die Folge war die Anordnung einer Blutentnahme und ein weiteres Ermittlungsverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr infolge berauschender Mittel.

Schließlich ergaben sich bei der Überprüfung der vorgewiesenen Dokumente noch Anhaltspunkte darauf, dass der tschechische Führerschein des Mannes eine Fälschung war. Die Weiterfahrt wurde auf Grund der erlangten Erkenntnisse unterbunden. Der Beschuldigte sieht sich nun mit einer Vielzahl von Straftatbeständen konfrontiert, so die Polizei abschließend.

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