DETTELBACH

2000 Stunden für den Nächsten

Obwohl nur 23 Mitglieder aktiv sind, bietet das Dettelbacher Rote Kreuz eine Vielzahl verschiedener Dienste an. Seit 90 Jahren ist die Bereitschaft im Dienst am Nächsten
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Kreisbereitschaftsleiter Karsten Droll (links) und der Dettelbacher Bereitschaftsleiter Andreas Barber (rechts) zeichneten langjährige und verdiente Mitglieder der Dettelbacher Sanitätsbereitschaft aus (von links): Doris Forster (10 Jahre), Lothar Glöggler (40), Josef Schimmel (65), Rita Hering (sitzend, 35). Foto: Foto: OTTMAR DEPPISCH

Obwohl nur 23 Mitglieder aktiv sind, gelingt es der Dettelbacher Bereitschaft des Roten Kreuzes doch, eine Vielzahl verschiedener Dienste anzubieten. Ob Blutspendetermine oder Breitenausbildung, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen oder Einsätze als Helfer vor Ort, Rettungsdienst oder Motorradstreife, die ehrenamtlich geleisteten Stunden summieren sich auf fast 2000.

Seit 90 Jahren steht die Bereitschaft im Dienst am Nächsten. Und immer wieder kommen neue Aufgaben dazu. Die Psychosoziale Notfallversorgung wurde in die Liste der angebotenen Dienste neu aufgenommen.

69 Mal musste der Helfer vor Ort ausrücken. Allein 63 Einsätze gehen auf das Konto von Alfons Glöggler. Selbst auf dem G7-Gipfel in Elmau war man mit zwei Helfern vertreten. Dies alles war aus dem Bericht von Bereitschaftsleiter Andreas Barber in der Hauptversammlung zu erfahren.

Doris Forster, Beauftragte für Wohlfahrt und Soziales, fasste das Geschehen um die Blutspendetermine zusammen. Längerfristig käme man auf ein Mittel von etwa 100 Spendern. Bei den beiden letzten Terminen hat sie allerdings rückläufige Zahlen beobachtet.

Fachbereichsleiter Lothar Glöggler ließ wissen, dass es den Helfer vor Ort seit 2003 gibt. Seither wurden 769 Einsätze gefahren, 585 davon von Alfons Glöggler. In Sachen Aus- und Weiterbildung war die Dettelbacher Bereitschaft ebenfalls aktiv. So absolvierten Johannes Voltz, Sebastian Knoch und Marcus Ernst den Fachlehrgang „Sanitätsdienst“. Pamela Mittenzwei nahm an den Kursen „Rotkreuz Aufbauseminar“, „Leiten und Führen von Gruppen“, „Leiten von Rotkreuzgemeinschaften I“ sowie „Technik und Sicherheit“ teil. Andreas Barber besuchte die Lehrgänge „Sanitätsdienst- und Einsatzleiterverantwortung“ und „Psychosoziale Notfallversorgung“.

Kreisbereitschaftsleiter Karsten Droll lobte die „breite Aufstellung“ der Dettelbacher Bereitschaft. „Ihr leistet viele verschiedene Dienste und scheut euch nicht, neue Dienste zu eurem Aufgabenfeld hinzuzufügen“, stellte er fest.

Ehrungen

Schließlich zeichnete er noch langjährige Mitglieder der Bereitschaft aus. Eine Urkunde erhielten: Doris Forster (10 Jahre), Juliane Ramackers (10), Benjamin Schimmer (20), Katharina Rappert (30), Rita Hering (35), Lothar Glöggler (40), Monika Glaser (40), Theodor Kapp (65) und Josef Schimmel (65).

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