KITZINGEN

20,2 Kilometer Straßen saniert

Der Landkreis Kitzingen investiert seit Jahren in sein 260 Kilometer langes Netz von Kreisstraßen und wird das auch weiterhin tut. Für das Jahr 2015 hat der Kreis insgesamt 1,53 Millionen für die Verbesserung der Straßen vorgesehen.
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Beispiel Ortdurchfahrt Iphofen: Die Iphöfer Bahnhofstraße ist gleichzeitig die Kreisstraße 19. Sie ist eine von 13 Straßen, die mit Mitteln aus dem Deckenbauprogramm des Landkreises in diesem Jahr saniert wurden. Die Sanierungsarbeiten werden auch 2015 fortgesetzt. Foto: ArchivFoto: Hartmut Hess

Der Landkreis Kitzingen investiert seit Jahren in sein 260 Kilometer langes Netz von Kreisstraßen und wird das auch weiterhin tut. Für das Jahr 2015 hat der Kreis insgesamt 1,53 Millionen für die Verbesserung der Straßen vorgesehen.

Der Umwelt-, Verkehrs- und ÖPNV-Ausschuss des Kitzinger Kreistags hat in seiner jüngsten Sitzung den Vorschlägen der Verwaltung für das Deckenbau- und Ausbauprogramm 2015 zugestimmt. Kreisausschuss und Kreistag müssen im Dezember noch zustimmen.

Wie Landrätin Tamara Bischof sagte, sind im Jahr 2014 für über 1,1 Millionen Euro rund 20,2 der insgesamt 260 Kilometer Kreisstraßen saniert worden. Insgesamt 13 über den Landkreis verteilte Streckenabschnitte von Wüstenfelden bis Sommerach hatte die Bauverwaltung mit Ines Meuschel und Straßenmeister Andreas Schneider samt ihren Mitarbeitern zu betreuen. Für die Abteilung mit Matthias Will an der Spitze gab es dafür ein dickes Lob von der Landrätin und den Kreisräten. „Sie haben im Sommer sehr viel gemacht“, sagte Bischof. Dass die Mitarbeiter das gut gemacht haben, bekräftige Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel. Er hatte in den Bürgerversammlungen in Gräfenneuses wie auch in Ebersbrunn den Auftrag erhalten, sich im Namen der Bürger für den Ausbau der Straße nach Schönaich zu bedanken, was er auch machte

Damit die Verwaltung weitermachen kann, hat der Ausschuss für 2015 insgesamt 730 000 Euro für die Deckensanierung zur Verfügung gestellt. Das sind 380 000 Euro mehr als vorgesehen. Das Geld kommt aus dem zweiten Topf für die Kreisstraßen, dem Straßenausbauprogramm. Dort wird Geld frei, weil sich der Ausbau der KT 30 zwischen Stadelschwarzach und Järkendorf verschiebt. Das wird dem Deckenausbauprogramm zugeschlagen.

Im Ausbauprogramm bleibt 2015 die Kreisstraße 22. Das ist die Kellerbergstraße in der Ortsdurchfahrt Biebelried mit einer Länge von 0,55 Kilometern. Wie Abteilungsleiter Will sagte, ist beim Ausbau auch die Gemeinde Biebelried mit im Boot.

Problemfall Schwanbergstraße

Deutlich wurde in der Sitzung auch, dass mit der Sanierung der Straße auf den Schwanberg ein besonderer Problemfall auf den Landkreis wartet. Die 1910 gebaute Straße auf den heiligen Berg im Landkreis wurde in den 60er Jahren zur Kreisstraße. Jetzt ist sie dringend sanierungsbedürftig. Und das wird wegen des Verlaufs, der schwierigen Geologie am Schwanberg nicht billig. Dazu kommt, dass die Straße wegen des Verkehrs zu den Einrichtungen des Geistlichen Zentrums auf dem Berg nicht komplett gesperrt werden kann. „2,5 Millionen Euro werden nicht reichen“, mutmaßte Landrätin Bischof. Damit sei auch klar, dass das über das „normale“ Ausbauprogramm nicht zu machen sei. Dennoch ist der Landkreis – wegen des zunehmend schlechten Zustands – in absehbarer Zeit gefordert.

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