DETTELBACH

2,2 Millionen Euro für Runderneurung von St. Maria

Der Kindergarten St. Maria in Dettelbach ist in die Jahre gekommen. Mit dem symbolischen Spatenstich am Mittwoch starteten die Verantwortlichen die Generalsanierung. Die kostet nach bisheriger Schätzung insgesamt knapp 2,2 Millionen Euro. An öffentlichen Zuschüssen rechnen die Planer mit rund 900 000 Euro. Wieviel die Diözese gibt, ist noch nicht bekannt.
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Der Umbau kann beginnen: Mit dem symbolischen Spatenstich läuteten (von links) Domkapitular Clemens Bieber, Alfred Volbers (Vorsitzender des Kreiscaritasverbands Kitzingen), Christiane Holtmann (Vorsitzende der Kirchenverwaltung St. Augustinus Dettelbach), Otmar Finger (bischöfliche Finanzkammer), Pater Alexander Weißenberger (Stellvertreter des Stadtpfarrers) und Architekt Oliver Kuhn die Generalsanierung des Kindergartens St. Maria in Dettelbach ein. Der Mirabellenbaum soll nach Abschluss der Arbeiten einen schönen Platz im Freigelände finden. Foto: Foto: Ottmar Deppisch

Der Kindergarten St. Maria in Dettelbach ist in die Jahre gekommen. Mit dem symbolischen Spatenstich am Mittwoch starteten die Verantwortlichen die Generalsanierung. Die kostet nach bisheriger Schätzung insgesamt knapp 2,2 Millionen Euro. An öffentlichen Zuschüssen rechnen die Planer mit rund 900 000 Euro. Wieviel die Diözese gibt, ist noch nicht bekannt.

Seit 1974 besuchen Kinder aus Dettelbach und zum Teil auch aus Ortsteilen das Gebäude in der Luitpold-Baumann-Straße gegenüber der Volksschule. Trotz verschiedener Schönheitskuren und Umbaumaßnahmen traten immer wieder Probleme auf, seien es Undichtigkeiten am Dach, Überalterung der Heizung oder nicht mehr zeitgemäßer Raumzuschnitt. Nach mehreren Jahren der Vorüberlegungen, Planungen und der Suche nach Finanzmitteln kann nun die Bauphase beginnen.

Eigentlich ist mit dem Bau der Kinderkrippe der erste Bauabschnitt bereits abgeschlossen. Nun folgt die Erneuerung der Kindertagesstätte, die in zwei Phasen in Angriff genommen werden soll. Während der Bauarbeiten muss schließlich der Kindergartenbetrieb weitergehen. Mit der ersten Phase will man laut Auskunft des Architekturbüros Böhm und Kuhn im September, spätestens jedoch im Oktober dieses Jahres fertig sein. Ein Jahr später soll auch der zweite Teil erledigt sein.

Zwar will man möglichst viel Substanz erhalten, so zum Beispiel den Großteil der Bodenbeläge. Die Wandoberflächen werden nur eine „putztechnische Ertüchtigung“ erfahren, dennoch muss viel Neues eingebaut werden. So sind Elektroinstallation, Heizungssystem und Fenster zu erneuern.

Der Eingangsbereich erhält eine Zugangsbox und die Parkzone für die Eltern wird optimiert, so dass sich die Sicherheit an und in der Luitpold-Baumann-Straße verbessert. Der Parkplatz für die Angestellten wird an die rückwärtige Seite verlegt. Zurückgebaut wird auch das später aufgesetzte Pultdach, wodurch wieder das ursprüngliche Flachdach entsteht. Dieses erhält zudem eine extensive Begrünung. Der Sicherheit dient ebenfalls ein zweiter Fluchtweg, der sich als Außensteg an zwei Fassaden entlangzieht. Schließlich werden auch die Außenanlagen mit den Freiluftspielgeräten einer Runderneuerung unterzogen.

Zum Spatenstich am Mittwoch begrüßten die Kinder die Gäste mit einem selbst „gestrickten“ Lied. Christiane Holtman von der Kirchenverwaltung hieß neben Architekt Oliver Kuhn auch Bürgermeisterin Christine Konrad, Domkapitular Clemens Bieber, Pater Alexander Weißenberger und weitere Ehrengäste willkommen.

Konrad sprach den Dank der Stadt an alle Beteiligten aus. Ihre Hauptpartner, die auch einen großen Teil der finanziellen Last tragen, seien die Kirchengemeinde Dettelbach und die Diözese Würzburg. Zum Ende der Feierlichkeiten griffen die Ehrengäste zum Spaten, um symbolisch mit dem Bau zu beginnen.

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