Kaltensondheim

195 Euro für den Quadratmeter Bauland

Für die Erschließung des Baugebiets Pförtlein in Kaltensondheim hat der Gemeinderat Biebelried in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag den Auftrag für rund 986 000 Euro vergeben. In nichtöffentlicher Sitzung legte das Gremium dann den Quadratmeterpreis fest: 195 Euro.
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Die Erschließung des Baugebiets Pförtlein kann beginnen. Wann die Arbeiten beginnen, muss noch mit der Baufirma abgesprochen werden. Foto: Gerhard Krämer

Für die Erschließung des Baugebiets Pförtlein in Kaltensondheim hat der Gemeinderat Biebelried in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag den Auftrag für rund 986 000 Euro vergeben. In nichtöffentlicher Sitzung legte das Gremium dann den Quadratmeterpreis fest: 195 Euro.

Gemeinderätin Renate Zirndt (Allgemeine Bürgerliste) hätte die Preisfestlegung gerne in öffentlicher Sitzung diskutiert. Die geschäftsleitende Beamtin der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen, Heike Thoma, erklärte, dass darüber in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen werden müsse, weswegen Presse und eine Bürgerin und ein Bürger des Saal im Feuerwehrhaus Kaltensondheim für einige Minuten verlassen mussten. Danach war der Punkt vom Tisch, sprich er wurde nichtöffentlich behandelt.

Ergebnis bekanntgegeben

Bürgermeister Roland Hoh gab dann am Mittwoch früh das Ergebnis der Abstimmung bekannt: 195 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen noch einige Euro für die Breitbanderschließung. Für die FTTH-Technik übernimmt erst einmal die Gemeinde die kompletten Kosten, die dann auf die künftigen Bewohner des Baugebiets umgelegt werden.

Hoh betonte, dass man um den Preis gerungen habe und "rausgerechnet" habe, was rechtlich möglich gewesen sei, um den Preis für die Bauwerber noch attraktiv zu halten. Berücksichtigen müsse man, dass die Gärten herausgenommen worden seien. Heike Thoma ergänzte zur Nichtöffentlichkeit, dass man auch auf den Grundstückspreismarkt der Gemeinde Rücksicht zu nehmen habe.

Für die Erschließungsarbeiten haben 13 Firmen die Unterlagen angefordert, drei haben ein Angebot abgegeben. Für die Angebotssumme von rund 960 000 Euro erhielt die Firma Pfeuffer GmbH und Co. KG  aus Reichenberg den Zuschlag. Die Kostenschätzung hatte bei 1,05 Millionen Euro gelegen.

Von Seiten der Bodendenkmalpflege gebe es keine weiteren Maßnahmen. Sollten Arbeiten an noch nicht archäologisch untersuchten Flächen stattfinden, müsste das Landesamt für Denkmalpflege informiert weredn, ebenso, wenn es zu archäologischen Funden kommen sollte.

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