BIBERGAU

18-Jähriger: Falsche Angaben, Widerstand, Randale

Er hatte einfach einen glücklosen Tag: Eine Feier im Landkreis Kitzingen wird ein 18-Jähriger wohl nicht vergessen - wegen der alkoholischen und juristischen Folgen.
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Bayerische Polizisten
Foto: Tobias Hase (dpa)

Eine Geburtstagsfeier in Bibergau wird ein 18-Jähriger aus einem Nachbarlandkreis wohl nicht vergessen – wegen der alkoholischen und juristischen Folgen.

Bei der Feier lösten er und ein 17-jähriger Begleiter laut Polizeibericht eine Handgreiflichkeit an einer Gartenanlage aus. Als die Polizei kam, versteckte sich der junge Mann auf dem Grundstück. Als er aufgegriffen wurde, gab der stark alkoholisierte 18-Jährige falsche Personalien an und versuchte, zu flüchten. Vergeblich. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, indem er nach einem Beamten mit den Füßen trat. Nachdem ihm die Polizisten Handfesseln angelegt hatten und der Randalierer im Dienstfahrzeug zur Wache transportiert wurde, beleidigte er die Beamten „auf das Unflätigste“, wie es im Bericht heißt. Im Haftraum angekommen, versuchte er erneut, durch Treten die Polizeibeamten zu verletzen und griff nochmals in sein Repertoire an Ausdrücken der „untersten Kategorie“.

Da der gesamte Tag für den aufgebrachten Mann schon glücklos verlaufen war (er war von einem Sportgerät gestürzt und trug Verbände an beiden Armen), brach wohl alles beim Alleinsein in der Haftzelle über ihn herein. Er entledigte sich vor Wut seiner Verbände, die ihm Sanitätern wieder frisch anlegten.

Der trotz nachlassender Alkoholisierung weiter sehr widerwillige Mann musste nach seiner Ausnüchterung darauf hingewiesen werden, dass er wieder frei sei und gehen sollte. Er wollte allerdings von der Polizei nach Hause gebracht werden. Erst nach mahnenden Worten machte er sich dann auf den Weg. Der 18-Jährige sieht vermutlich einem Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entgegen.

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