Rödelsee

1784 Einwohner: Die bislang höchste Zahl für Rödelsee

"Es gibt viele schöne Orte zum Leben, aber es gibt auf der ganzen Welt nur das eine Original Rödelsee mit Fröhstockheim und dem Schwanberg.
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Besondere schulische, sportliche und berufliche Leistungen würdigte die Gemeinde Rödelsee beim Neujahrsempfang. Weinprinzessinn Annika I. (links) und Bürgermeister-Stellvertreter Horst Kohlberger (rechts) ehrten Michael Seufert, Irina Wandler, Dusan Suchy, Leni Sailer, Radovan Suchy, Viktoria Kolb, Maresa Störk und Antonia Kolb. Foto: Gerhard Krämer

"Es gibt viele schöne Orte zum Leben, aber es gibt auf der ganzen Welt nur das eine Original Rödelsee mit Fröhstockheim und dem Schwanberg. Und in diesen wunderschönen Orten und dieser herrlichen Landschaft leben und wohnen wir gerne", sagte Rödelsees Bürgermeister-Stellvertreter beim 17. Neujahrsempfang im Löwenhof. Die Zahlen geben ihm Recht, denn mit 1307 Rödelseern und 477 Fröhstockheimern gibt es mit 1784 Menschen die aktuelle und höchste jemals da gewesene Einwohnerzahl.

Mareike, Carl, Maris, Helena, Lias, Paul, Tim, Finn, Noah, Benedikt, Natalia, Hannes, Jonas, Johann, Henry, Nylo, Mia, Diego, Felix, Karla, Patrick, Johannes, Leonard und Levi heißen die im Jahr 2018 Neugeborenen 24 waschechten Rödelseer und Fröhstockheimer, in deren Namen Kohlberger auch die Gäste begrüßte, wenngleich natürlich die allerwenigsten Neubürger zum Empfang gekommen waren.

"Doch - was macht gerade unsere Gemeinden so lebenswert? Warum zieht es immer wieder und immer mehr Leute zum Wohnen nach Rödelsee?" Diese Frage müssten die Neubürger beantworten, meinte Kohlberger. Auch wenn die Zu- und Wegzüge (108/72) in 2018 sehr stark waren, "so können wir tagesaktuell mit 1784 Menschen so viel Einwohner wie noch nie vorher registrieren", sagte Kohlberger. Des Weiteren habe es 17 Sterbefälle und 30 standesamtliche Trauungen gegeben, komplettierte Kohlberger die Statistik.

Die gute Entwicklung in der Gemeinde und in den Einwohnerzahlen setze sich offensichtlich fort. Immer wieder werde unsere Gemeinde gerne als Wohngemeinde gewählt und es werde so weiter eine der Hauptaufgaben im Gemeinderat sein, die Rahmenbedingungen für ein gutes und angenehmes Arbeiten und Leben in dieser Dorfgemeinschaft zu halten oder neu zu schaffen.

Kohlberger wünschte den Neuen, dass sie sich hier wohlfühlten und dass sie sich den örtlichen Kirchengemeinden, Organisationen, Vereinen und Verbänden anschlössen. Weinprinzessin Annika Zippelius hob die Vereine und Organisationen besonders hervor, die viel an Sozialarbeit leisteten und oft die lebensnotwendigen Keimzellen der Dorfgemeinschaften seien.

Seit Jahren nutzt die Gemeinde den Neujahrsempfang, der diesmal von der kleinen Winzerkapelle unter der Leitung von Johannes Wandler musikalisch bereichert wurde, auch dazu, besondere schulische, sportliche und berufliche Leistungen auszuzeichnen. Im Bereich sportliche Leistungen ehrte die Gemeinde Leni Sailer, die sich mit dem Iphöfer Volleyballnachwuchs für die Bayerischen Meisterschaften in Regenstauff qualifizierte und Maresa Störk, die mit den Handballerinnen des Egbert-Gymnasiums die Kreismeisterschaft in der Altersklasse IV gewonnen hat. Viktoria Kolb "hat wieder einmal phänomenal abgeräumt", meinte Kohlberger: fünf Mal Gold bei der Kreismeisterschaft Breitensportwettkampf in Bad Neustadt, Unterfränkische Meisterin im Langbecken in Ebern, Gewinn von sechs Jahrgangstiteln, erster Platz A Jugend beim Mainfrankentriathlon und vierter Rang in der Gesamtwertung, Siegerin in ihrer Altersgruppe beim vierten Pöhl-Cup an der Talsperre Pöhl, Silber beim Schwimmfest in Bad Windsheim und Siegerin beim Lebkuchenlauf und dazu kämen noch einige hervorragende Leistungen mehr.

Sportlich sehr erfolgreich sei auch die Erste Handballmannschaft des TSV Rödelsee im vergangenen Jahr gewesen. Sie sei zur Überraschung vieler Meister in der Bezirksoberliga geworden. Für die Mannschaft nahm der Spieler und Trainer Radovan Suchy die Ehrung entgegen.

Geehrt wurde auch Dusan Suchy, der als Trainer der Handball-Mannschaften des Armin-Knab-Gymnasiums von Erfolg zu Erfolg eilt, nicht nur auf Kreis-, sondern auch auf Bezirksebene.

Im Bereich Musik habe Antonia Kolb die D-3-Prüfung mit dem Saxophon mit besten Noten bestanden. Irina Wandler habe den Hochschulabschluss in Ansbach mit sehr gutem Erfolg als Bachelor of Art im Studiengang Ressortjournalismus geschafft. Michael Seufert habe die Fachhochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 1,2 bravurös gemeistert.

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