VOLKACH

14 Bauplätze werden verlost

Mit einer ungewöhnlichen Sitzung löst der Volkacher Stadtrat am Montagabend (18. Juli, 18 Uhr) ein Versprechen ein: 14 städtische Bauplätze werden öffentlich verlost.
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14 Bauplätze werden verlost
Mit einer ungewöhnlichen Sitzung löst der Volkacher Stadtrat am Montagabend (18. Juli, 18 Uhr) ein per Beschluss gegebenes Versprechen ein: Die 14 städtischen Bauplätze „An der Schaubmühle“ werden im großen Sitzungssaal öffentlich verlost – unter notarieller Aufsicht. Was die Sache etwas weniger spannend macht als erwartet: Aus den 36 Interessenten, die sich im ersten Anlauf um die Bauplätze bemüht haben, sind inzwischen (wir berichteten) lediglich zwölf geworden, von denen vermutlich zwei wegen Überschreitens der Einkommengrenze rausfallen. Der Grund für das schwindende Interesse an den einst fast dreifach überzeichneten Bauplätzen ist bislang nicht bekannt. Möglich wäre die festgelegte Einkommensschwelle von 80 000 Euro, die die Interessenten nicht überschreiten dürfen, oder auch die Festlegung, dass die Bewerber kein Grundeigentum haben dürfen. Nicht zuletzt dürfte auch die Vertragstrafe für „wahrheitswidrige“ Angaben – satte 50 000 Euro – den einen oder anderen abgeschreckt haben. Der erste Anlauf zur Vergabe der Grundstücke war an der Klage eines abgelehnten Grundstücksbewerbers gescheitert. Weil der ein Zusatzkriterium des städtischen Punktesystems – „ohne Baugrundstück“ – für rechtswidrig hielt und die Stadt eine Prozesspleite befürchtete, verabschiedete sich der Stadtrat von der bisherigen Vergabepraxis und entschied sich im April für das öffentliche Losverfahren. Foto: Foto: Christian Weiss

Mit einer ungewöhnlichen Sitzung löst der Volkacher Stadtrat am Montagabend (18. Juli, 18 Uhr) ein per Beschluss gegebenes Versprechen ein: Die 14 städtischen Bauplätze „An der Schaubmühle“ werden im großen Sitzungssaal öffentlich verlost – unter notarieller Aufsicht.

Schwund bei Bewerbern

Was die Sache etwas weniger spannend macht als erwartet: Aus den 36 Interessenten, die sich im ersten Anlauf um die Bauplätze bemüht haben, sind inzwischen (wir berichteten) lediglich zwölf geworden, von denen vermutlich zwei wegen Überschreitens der Einkommengrenze rausfallen.

Satte Vertrsgstrafe von 50000 Euro

Der Grund für das schwindende Interesse an den einst fast dreifach überzeichneten Bauplätzen ist bislang nicht bekannt. Möglich wäre die festgelegte Einkommensschwelle von 80 000 Euro, die die Interessenten nicht überschreiten dürfen, oder auch die Festlegung, dass die Bewerber kein Grundeigentum haben dürfen. Nicht zuletzt dürfte auch die Vertragstrafe für „wahrheitswidrige“ Angaben – satte 50 000 Euro – den einen oder anderen abgeschreckt haben.

Abschied vom Punktesystem

Der erste Anlauf zur Vergabe der Grundstücke war an der Klage eines abgelehnten Grundstücksbewerbers gescheitert. Weil der ein Zusatzkriterium des städtischen Punktesystems – „ohne Baugrundstück“ – für rechtswidrig hielt und die Stadt eine Prozesspleite befürchtete, verabschiedete sich der Stadtrat von der bisherigen Vergabepraxis und entschied sich im April für das öffentliche Losverfahren.

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