Albertshofen

100 Prozent: Reuther ist Albertshöfer CSU-Bürgermeisterkandidat

Besser geht's nicht: Horst Reuther tritt zum dritten Mal zur Wahl zum Bürgermeister von Albertshofen an – mit einem deutlichen Votum im Rücken.
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Horst Reuther tritt zum dritten Mal zur Wahl zum Bürgermeister von Albertshofen an. Foto: Elli Stühler

Der CSU-Ortsverband Albertshofen steht geschlossen hinter seinem Bürgermeisterkandidaten Horst Reuther. 42 Stimmberichtigte sprachen sich geschlossen für Reuther aus, der sich zum dritten Mal zu Wahl stehlt. Neben Reuther wurden am Donnerstag im Gasthaus zum Anker die Gemeinderatskandidaten nominiert.

„Wir sind die einzige von fünf Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen, die einen Einwohnerzuwachs verzeichnen kann, ohne ein Baugebiet ausweisen zu können", blickte er auf seine Amtszeit zurück. Seit zwölf Jahren ziehen sich inzwischen die Planungen für das Baugebiet Ost hin, doch inzwischen sei eine Lösung in Sicht. "Stillstand ist Rückstand, aber mit Maß und Ziel geht es jetzt doch vorwärts“, sagte Reuther. Als Reuther vor zwölf Jahren als Bürgermeister gewählt wurde, lag die Pro-Kopf-Verschuldung in Albertshofen bei 1000 Euro, heute sind es nur noch 550 Euro.

Wohnen im Alter und Breitbandversorgung auf der Agenda

Für eine mögliche kommende Amtsperiode wird für Reuther seniorengerechtes Wohnen ein Thema sein. Auch die Breitbandversorgung steht auf der Agenda. Leerrohre für Speed-Pipes wurden im vergangenen Jahr im Zuge des Totalausbaus der Mainsondheimer Straße verlegt, da auch die Wasseranschlüsse erneuert wurden. „Wir haben in Albertshofen allein 13 Kilometer Straßen auszubessern oder total zu sanieren“, berichtete Reuther. Viele Bauangelegenheiten im Kindergarten, der Albert-Schweitzer-Grundschule, der Gartenlandhalle und der Kläranlage fallen in den kommenden Jahren an. Auch ein eigener Wasserbeschaffungsverband sei ein Thema.

Im Moment brennt Reuther die Gartenlandhalle auf den Nägeln, denn sie wird für 600 000 Euro saniert und soll bis zur traditionellen Höpper-Kerm vom 8. bis 12. November wieder funktionsfähig sein. Die Halle wird viel genutzt und ist wichtig für den Ort. Jeder der 22 Vereine  darf sie für eine Veranstaltung im Jahr kostenlos nutzen.

Keine Gegenstimme für die Gemeinderatskandidaten

„Wir arbeiten zusammen, Hand in Hand, unkompliziert und manchmal auf kleinem Dienstweg", warb Reuther für sich. "Wir lassen das Geld im Dorf. Kinder, Schüler, Senioren und Vereine sollen sich hier wohl fühlen und alle Bürger gerne hier leben.“

Die 42 Stimmberechtigten überzeugte er. Sie wählten Reuther einstimmig zu ihrem Kandidaten und auch die Nominierung der Gemeinderatskandidaten ging ohne Gegenstimme über die Bühne. Auf der Liste stehen:  Horst Reuther, Peter Reidelbach, Wolfgang Gernert, Doris Müller, Ulf Zeptner, Heidi Plömpel, Frank Gimperlein Michael Kraft, Thomas Schwab, Timo Gallena, Axel Ehliger, Jürgen Böhm, Ralf Kraus, Andreas Rabenstein, Sven Weichsel, Stefan Sattes, Steffen Pötzinger, Jutta Frauenberger, Fabian Forster, Thomas Hofmann, Benjamin Jordan, Hartmut Will, Anke Plömpel, Erich Will, Melina Reuther, Michael Böhm, Daniela Sauerwein und  Andreas Freudenberg.

Zur Person
Horst Reuther wurde am 20. September 1966 geboren. Der Gärtnermeister mit Fachrichtung Gemüsebau ist verheiratet, hat vier Kinder und ist seit 24 Jahren im Gemeinderat, davon zwölf Jahre als Bürgermeister von Albertshofen. Er gehört seit 30 Jahren dem CSU-Ortsverband an und ist Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen.
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