KITZINGEN

10 000 Mitglieder: Traumgrenze überschritten

Rückblick und Neuwahlen beim Kreisverbandstag: Hartmut Stiller als Vorsitzenden bestätigt.
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Die neue Führungsmannschaft im VdK-Kreisverband: (von links) Karl Memmel, Christa Willacker, Hartmut Stiller, Anneliese Sternecker, Ingrid Jordan, Helmut Schleyer, Manfred Niksch und Anneliese Gurrath-Wagner, es fehlt Reinhold Feth. Foto: Foto: Gerhard Bauer
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Im Mittelpunkt des 21. ordentlichen Kreisverbandstages des VdK im Landkreis Kitzingen standen im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes die Vorstandswahlen, die Verabschiedung ausgeschiedener Vorstandsmitglieder und die Begrüßung des 10000. Mitgliedes.

Kreisvorsitzender Hartmut Stiller berichtete vor 56 Delegierten aus der abgelaufenen vierjährigen Amtszeit. Sie hatte am 14. Juni 2014 begonnen, am selben Tag war die frühere Kreisgeschäftsführerin Roswitha Kramer überraschend verstorben.

Traumgrenze überschritten

Im Berichtszeitraum gelang es dem Vorstand und Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai, die Traumgrenze 10 000 bei den Mitgliederzahlen zu überspringen. Das sei der Verdienst aller, der Mitarbeiter wie der ehrenamtlichen. Ende 1972 zählte der Kreisverband gerade einmal 1550 Mitglieder. Als größter Ortsverband zähle Kitzingen 3108 Mitglieder, Volkach 907 und Marktbreit 800.

Bahnhof weiter ein Problem

Stiller beklagte, dass die Deutsche Bahn zur Kleinen Gartenschau 2011 feststellte, die Barrierefreiheit am Kitzinger Bahnhof sei zu dieser Veranstaltung nicht zu schaffen. Nun schreibe man bereits 2018, ohne dass sich etwas geändert habe. Der Rottendorfer Bahnhof hingegen werde derzeit barrierefrei gemacht. In Kitzingen solle sich laut Bahn bis 2023 auch nichts ändern.

Beim Aktionstag zur Barrierefreiheit in Kitzingen setzte sich Oberbürgermeister Siegfried Müller in einen Rollstuhl und erlebte so hautnah mit, welche Probleme auf Kitzingens Straßen und Überwegen zu meistern waren.

17 807 Beratungen

Mai berichtete von 17807 Beratungen, die in den vergangenen vier Jahren erfolgten. Aus 6235 gestellten Anträgen seien drei Millionen Euro für die Mitglieder erstritten worden.

Großartige Arbeit

In einem Grußwort lobte Landrätin Tamara Bischof die Arbeit des Verbandes, die in der heutigen Gesellschaft als Unterstützung wichtig und wertvoll sei. Dank erfahrener Kräfte sei der VdK mit seiner Beratung und mit seinen Erfolgen auch besonders bekannt. Die VdK-Familie trage dazu bei, dass man sich im Landkreis wohl fühlen könne. Kitzingens Bürgermeister Klaus Heisel würdigte die Arbeit des VdK. Die Rückblicke machten deutlich, wie viele Bürger von seiner Arbeit profitieren können.

Elf Prozent beim VdK

VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder fand bemerkenswert, dass mehr als elf Prozent der Landkreisbürger Mitglied im VdK seien. Sie alle seien im Wissen gekommen, hier hervorragend betreut und behandelt zu werden. Mit der 36-jährigen Behinderten Verena Bentele habe der VdK jetzt eine junge Präsidentin. Was unterstreiche, dass der VdK ein Generationen übergreifender Verband sei.

Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter unterstrich, die soziale Vernetzung des Verbandes mit dem Land, dem Landkreis und der Stadt sei darauf zurück zu führen, dass viele einzelne Menschen nachhaltige Arbeit leisteten.

Wahlen

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis. Vorsitzender: Hartmut Stiller; Stellvertreter: Helmut Schleyer, Karl Memmel, Manfred Niksch und Christa Willacker; Schriftführer: Reinhold Feth; Vertreter Junge Generation: Marliese Gurrath-Wagner; Vertreter Frauen: Anneliese Sternecker; Kassiererin: Ingrid Jordan; Beisitzer: Gerhard Bauer, Ruth Bock, Ingrid Jordan, Annemarie Paul, Helga Renner und Hella Schneider

Verabschiedet wurden bei der Gelegenheit: Claus Goller, Johann Hungbauer, Clarissa Schmaderer und Kurt Schwarzer

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