Berg

Unfall auf A9 in Oberfranken: Autofahrer (22) gerät ins Schleudern - Mercedes erleidet Totalschaden

Am Donnerstag haben sich auf der A9 in Oberfranken innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Unfälle wegen zu hohen Tempos ereignet.
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Bei einem Unfall auf der A9 geriet ein Mercedes Benz bei 190 km/h ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Foto: Polizei
Bei einem Unfall auf der A9 geriet ein Mercedes Benz bei 190 km/h ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Foto: Polizei

Gleich zwei Autobahnunfälle wegen nicht angepasster Geschwindigkeit haben sich am Donnerstagmittag (26. Dezember 2019) auf der A9 zwischen Berg und Rudolphstein (Landkreis Hof), wie die Polizei mitteilte.

A9 zwischen Berg und Rudolphstein: Mercedes kracht gegen Leitplanke

Zunächst verlor ein 22-jähriger Mann aus Eckersdorf wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Fahrstreifenwechsel auf der feuchten Fahrbahn die Herrschaft über seinen Mercedes. Bei einem Tempo von 190 km/h kam der Benz ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Nach einigen Pirouetten kam das Fahrzeug mit Totalschaden auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung schließlich zum Stehen.

Der junge Fahrer erlitt hierbei leichte Verletzungen und begab sich zu einem Arzt.

Infolge des Unfalls wurden auf der Gegenfahrbahn zwei Autos durch umherfliegende Teile beschädigt. Der Sachschaden wird auf 42.000 Euro geschätzt.

Folgeunfall: Audi-Fahrer reagiert zu spät

Ein 41-jähriger Leipziger erkannte den Unfall vor ihm rechtzeitig und bremste seinen Audi stark ab. Der ihm nachfolgende 31-jährige Audi-Fahrer aus dem Allgäu reagierte zu spät und fuhr auf. Der Sachschaden bei diesem Unfall beträgt rund 4000 Euro.

Für die Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn und die notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen musste die Autobahnmeisterei Münchberg hinzugezogen werden.

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