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Münchberg
Unfall

Porsche schleudert über schneeglatte A9: Ersthelfer reagieren geistesgegenwärtig

In Oberfranken ist ein Porsche verunglückt. Die Polizei spricht von einem "Wunder", dass der Fahrer nicht schwerer verletzt wurde.
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Der Porsche schleuderte über die Autobahn. Foto: Verkehrspolizei Hof
Der Porsche schleuderte über die Autobahn. Foto: Verkehrspolizei Hof

Am Mittwochnachmittag (26. Februar 2020) hat sich ein Verkehrsunfall in Oberfranken ereignet. Laut Angaben der Verkehrspolizei verunglückte ein Porsche auf der A9 bei Münchberg (Kreis Hof). Das Auto geriet auf der schneeregennassen A9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Münchberg-Süd ins Schleudern.

Der Porsche krachte zunächst in die Mittelschutzplanke. Anschließend schleuderte der Wagen quer über alle Fahrstreifen und kollidierte mit der rechten Leitplanke auf der A9. Von dort aus flog der Porsche wieder zurück nach Links. Dabei drehte sich das Auto um die eigene Achse und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Unfall auf A9: Ersthelfer reagieren geistesgegenwärtig

Der 60-jährige Autofahrer hatte Glück bei dem Unfall: Er wurde Angaben der Polizei zufolge nur leicht verletzt. Die Beamten sprachen von einem "Wunder", dass nicht mehr passiert sei. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich sofort um den Mann und sicherten die Unfallstelle ab, bis die Polizeistreife eintraf.

Es entstand ein Schaden von 30.000 Euro. Die A9 wurde in Richtung München für mehrere Stunden gesperrt werden, teilweise sogar komplett. Die Autobahnmeisterei übernahm die Reinigung der Fahrbahn.

Als Ursache hat die Polizei die aufgezogenen Sommerreifen am Porsche ausgemacht. Die Bereifung war wohl dafür verantwortlich, dass der Sportwagen bei winterlichen Witterungsverhältnissen ins Schleudern geriet.

Bei Nürnberg hat sich am Mittwoch ebenfalls ein schwerer Unfall ereignet. Das Verkehrsunglück endete tödlich. Ein Autofahrer kam ums Leben. Insgesamt wurden 23 Menschen verletzt. Für Aufregung sorgte ein Gaffer, der sich am Leid ergötzte.

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