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Münchberg
Schwerer Unfall

A9 in Oberfranken: Spurwechsel führt zu heftigem Unfall - Auto nach vorne katapultiert, Beifahrerin schwer verletzt

Auf der A9 in Richtung Berlin ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Die Autobahn war bis in den Abend hinein voll gesperrt.
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Auf der A9 in Oberfranken ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Es bildete sich ein langer Stau. Fotos: Fricke/News5
Auf der A9 in Oberfranken ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Es bildete sich ein langer Stau. Fotos: Fricke/News5
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Unfall auf der A9 bei Münchberg: Wie die Polizei Oberfranken mitteilt, ist es am Mittwoch (18. März 2020) um 16.14 Uhr zu einem schweren Unfall auf der Autobahn 9 in Richtung Norden gekommen.

Der Unfall nahe der Anschlussstelle Münchberg-Nord (Landkreis Hof) verursachte laut Mitteilung der Verkehrspolizei Hof (VPI) einen Kilometer langen Stau. Wie die alarmierten Polizisten von der Hofer Autobahnpolizei vor Ort feststellten, waren alle drei Fahrstreifen blockiert. Erst am vergangenen Freitag war es im Kreis Hof zu einem schweren Unfall gekommen. Das Auto überschlug sich und landete im Straßengraben.

A9-Unfall: Opel bei Auffahrunfall nach vorne katapultiert

Sofortige Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, dass sich eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Hof als Fahrerin mit ihrer 56-jährigen Mutter auf dem mittleren Fahrstreifen befand und mit ihrem Opel auf den linken Fahrstreifen wechselte, um einen Sattelzug zu überholen.

Bei diesem Fahrmanöver unterschätzte sie wohl die Geschwindigkeit des Audi eines ebenfalls 22-jährigen Mannes aus Fürth. Ihm gelang es trotz einer Vollbremsung nicht, einen massiven Auffahrunfall zu vermeiden. Der Aufprall hier war so heftig, dass der Opel regelrecht nach vorne katapultiert wurde und seitlich noch gegen einen rechts fahrenden Sattelzug geschleudert wurde, den ein 46-jähriger Brummi-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen steuerte.

Beide Autos kamen mit massiven Beschädigungen auf der Fahrbahn zu stehen. Der Sattelzug hielt indes am Standstreifen nach der Unfallstelle, die sich über eine Länge von über 200 Meter erstreckte. Über die Einsatzzentrale wurden Helfer der Feuerwehr aus Münchberg sowie des BRK nebst einem Notarzt beordert. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz und musste auf der Fahrbahn landen.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Während die Fahrer der beiden Unfallfahrzeuge mit relativ glimpflichen Blessuren davonkamen, musste die 56-jährige Beifahrerin mit schwereren Verletzungen vom Rettungshubschrauber in ein Bayreuther Krankenhaus verbracht werden. Die verständigte Staatsanwaltschaft aus Hof ordnete die Sicherstellung der beiden Autos sowie die Hinzuziehung eines Gutachters an.

Den Sachschaden beziffern die Beamten auf rund 35.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Norden dürfte nach letzten Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei Münchberg gegen 20.00 Uhr wieder frei befahrbar sein, so die VPI.

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