Hof
Streit

Ruhestörung endet mit Polizeieinsatz in Hof

Eine 40-jährige Frau und ihr 20-jähriger Sohn haben in Hof für einen Polizeieinsatz gesorgt, weil sie die Musik in ihrer Wohnung nicht leiser stellen wollten.
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Symbolfoto: dpa
Symbolfoto: dpa
Am Samstagabend teilten mehrfach Anwohner in der Königstraße in Hof der Polizei mit, dass aus einem Anwesen überlaute Musik dröhne und dadurch die Ruhe massiv gestört wird. Das berichtet die Polizei.

Bereits beim Eintreffen der Beamten wurde festgestellt, dass die Musik bis nach draußen zu hören war. Auf Klopfen und Klingeln öffnete nun die 40-jährige Wohnungsinhaberin und beschimpfte sofort massiv die Streifenbesatzung, welche ihr zu erklären versuchte, die Musik doch etwas leiser zu stellen.

Die Dame war aber uneinsichtig und machte sich sogar lustig über das Erscheinen der Polizei.

Nach kurzer Belehrung der Dame und der Androhung von Zwangsmaßnahmen, sollte die Musik nicht leiser gedreht werden, entschloss sich die Streife die Örtlichkeit zu verlassen. Die Dame schlug dann einen 44-jährigen Beamten gegen die Schulter und rannte lediglich mit einem T-Shirt bekleidet vor der Wohnung umher, bevor sie in diese wieder verschwand.

Nachdem die Musik nicht leiser gestellt wurde und weiterhin massiv nach draußen drang, wurde durch die Streife weitere Unterstützung angefordert. Erneut wurde bei der Wohnungsinhaberin geklingelt. Diese öffnete und begann sofort wieder laut aufzubegehren. Hinzu gesellte sich nun der 20-jährige Sohn und warf einen Gegenstand in Richtung Beamte.

Um einen weiteren Angriff sofort abzuwehren, wurde der junge Mann sofort zu Boden gebracht.

Der Festnahme widersetzte er sich vehement, so dass er gefesselt werden musste. Anschließend wurde er zur Dienststelle verbracht und in Sicherheitsgewahrsam genommen. Da nicht auszuschließen war, dass der junge Mann zum Zeitpunkt der Tat unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss des Einsatzes konnte die Ruhe wieder hergestellt werden.

Dem jungen Mann droht nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamten und Körperverletzung.
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