Lichtenberg
Beschwerde

Mordfall Peggy K.: Trotz Beschwerde der Staatsanwaltschaft - Manuel S. bleibt frei

Im Mordfall Peggy K. ist kein Ende in Sicht: Nach der Beschwerde gegen die Freilassung des Tatverdächtigen bleibt Manuel S. auf freiem Fuß. Das Amtsgericht sehe keinen dringenden Grund. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
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Auf dem Friedhof erinnert ein Gedenkstein an die ermordete Peggy. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth ermittelt weiter in diesem Fall. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa
Auf dem Friedhof erinnert ein Gedenkstein an die ermordete Peggy. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth ermittelt weiter in diesem Fall. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Der 41-jährige Tatverdächtige im Mordfall Peggy bleibt vorerst auf freiem Fuß: Das Amtsgericht Bayreuth hat eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Freilassung des Mannes abgelehnt, wie ein Sprecher des Gerichts am Donnerstag mitteilte. Zuvor berichtete die "Frankenpost". Der Verdächtige aus dem oberfränkischen Landkreis Wunsiedel war an Heiligabend nach einer Entscheidung des Amtsgerichts freigelassen worden. Sein Anwalt hatte zuvor Haftbeschwerde eingelegt. Das Amtsgericht verneinte daraufhin einen dringenden Tatverdacht gegen den 41-Jährigen.

Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen: Über die Beschwerde soll nun das Landgericht Bayreuth entscheiden. Das könne wegen der umfangreichen Akten aber dauern, sagte der Sprecher.

Gegen die Freilassung hatte die Staatsanwaltschaft Bayreuth am 14. Januar eine Beschwerde angekündigt. Wann genau sie diese einlegen wird, sei noch offen, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag.

Tatverdächtiger Manuel. S. hatte Teilgeständnis widerrufen

Das Amtsgericht verneinte einen dringenden Tatverdacht gegen den 41-Jährigen, unter anderem weil er sein Teilgeständnis widerrufen hatte und dieses nun nicht mehr gegen ihn verwendet werden könne. Lesen Sie auch: Fall Peggy K. - Wieso ist Manuel S. wieder auf freiem Fuß?

Die neunjährige Peggy war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 wurden Teile ihres Skeletts in einem Wald bei Rodacherbrunn im thüringischen Saale-Orla-Kreis gefunden, knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg in Oberfranken entfernt.

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