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Beichte

Fränkisches Freibad: Frau beichtet illegalen Badebesuch - und schickt kuriosen Geldbrief

In der vergangenen Woche hat die Stadtwerke Hof ein ungewöhnlicher Brief erreicht. Darin befanden sich ein Zehn-Euro-Schein und eine Beichte: Die Geschichte dahinter.
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Mit dieser ungewöhnlichen Beichte hat das Freibad in Hof nicht gerechnet. Symbolfoto: Jana Bauch/dpa
Mit dieser ungewöhnlichen Beichte hat das Freibad in Hof nicht gerechnet. Symbolfoto: Jana Bauch/dpa

 

  • Frau schickt Brief an fränkisches Freibad
  • Der Inhalt: Eine Beichte und Geld
  • Stadtwerke reagieren

Ungewöhnliche Beichte in Franken: Zuletzt haben die Stadtwerke im oberfränkischen Hof einen ungewöhnlichen Brief erhalten, mit dem die Mitarbeiter wohl niemals gerechnet hätten. In dem Umschlag befanden sich ein handgeschriebener Brief und eine Zehn- Euro-Schein. Was steckt dahinter?

 

Die Hofer Stadtwerke machte den Fall via Facebook öffentlich. Bei dem Brief handelte es sich um eine Beichte: Vor mehreren Jahrzehnten, habe sich die Absenderin des Briefes durch ein Loch im Zaun des Hofer Freibades geschlichen und sei anschließend "illegal" baden gegangen. Diese Tat belaste seither ihr Gewissen, weswegen sie zehn Euro als Wiedergutmachung mitschicke.

 

Vergeben und vergessen

Jean Petrahn, Geschäftsführer der Stadtwerke Hof, äußerte sich gegenüber inFranken.de zur Beichte: Er freue sich sehr über die Ehrlichkeit der anonymen Absenderin. Es werden keine weitere Konsequenzen gegen sie geben, so Petrahn im Gespräch. "Die Tat ist lange verjährt und nun vergeben und vergessen. Dennoch wissen wir diese aufrichtige Geste sehr zu schätzen", sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Leider haben uns auch weniger positive Nachrichten aus Hof erreicht: Dort ist zuletzt ein Auto verunglückt. Der Wagen schoss über eine Verkehrsinsel und krachte frontal in den Gegenverkehr.

 

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