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Hof an der Saale
Fall Peggy

Ex-Verdächtiger im Fall Peggy wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

Ein ehemaliger Verdächtiger im Kriminalfall der verschwundenen Peggy ist am Dienstag in einem anderen Fall wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt worden.
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Foto: David Ebener/dpa
Foto: David Ebener/dpa

Update: Durchbruch im Mordfall Peggy Knobloch: Mann legt Geständnis ab

Der Angeklagte sei im Wesentlichen geständig gewesen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Hof mit. Der Mann ist zu einer Jugendstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. In der Beweisaufnahme sei das Tatopfer als Zeugin vernommen und ein Sachverständiger gehört worden. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, denn zur Tatzeit 2001 war der Angeklagte noch Jugendlicher. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die damals neun Jahre alte Schülerin Peggy war 2001 im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. Bis heute fehlt jede Spur von ihr. Im vergangenen Jahr hatte die Staatsanwaltschaft Bayreuth öffentlich gemacht, was der damals im Fall Peggy Verdächtige gestanden hatte: Er habe kurz vor dem Verschwinden der Schülerin im Jahr 2001 seine neunjährige Nichte in Lichtenberg sexuell missbraucht. Er räumte auch ein, Peggy geküsst zu haben.

Er war damals 17 Jahre alt. Für eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs an Peggy reichten diese Angaben aber nicht aus, hatte die Staatsanwaltschaft damals erklärt.

Der Mann aus Sachsen-Anhalt war vor wenigen Jahren wegen des sexuellen Missbrauchs an seiner zum Tatzeitpunkt dreijährigen Tochter verurteilt worden. Im Fall Peggy gilt er heute nicht mehr als tatverdächtig.

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