Hof
Naturgewalt

Erdbeben in Oberfranken: Schon wieder bebte die Erde am Egergraben bei Hof

Erneut bebte die Erde am Egergraben bei Hof in Oberfranken: Heute Nacht um 23:12 Uhr ereignete sich dort ein Erdbeben der Stärke 3,3. Das Beben war zu spüren, verletzt wurde offenbar niemand.
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Erneut bebte die Erde am Egergraben bei Hof in Oberfanken: Heute Nacht um 23:12 Uhr ereignete sich dort ein Erdbeben der Stärke 3,3. Symbolbild: Kaffee/pixabay
Erneut bebte die Erde am Egergraben bei Hof in Oberfanken: Heute Nacht um 23:12 Uhr ereignete sich dort ein Erdbeben der Stärke 3,3. Symbolbild: Kaffee/pixabay
In Oberfranken bebte in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni 2018 erneut die Erde: Um 23:12 Uhr kam es im Egergraben zu mehreren sogenannten Schwarmbeben in zwei Kilometern Tiefe. Das berichtet das Geoforschungszentrum Potsdam. Die Beben nahe der oberfränkischen Stadt Hof erreichten eine Stärke von 3,3 auf der nach oben offenen Richterskala. Das Zentrum der Erdbeben war einmal mehr das tschechische Novy Kostel (Neukirchen). Verletzt wurde offenbar niemand, auch Schäden wurden bislang nicht gemeldet. Erdbeben der Stärke 3 ereignen sich weltweit circa 130.000-mal im Jahr, heißt es bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.


Erdbeben sind in Oberfranken keine Seltenheit

Zuletzt war es in der Gegend um den Egergraben am 21. Mai 2018 zu einem Erdbeben gekommen. Dieses erreichte eine Stärke von 4,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum befand sich damals bei Luby (Schönbach) in Tschechien, knapp 20 Kilometer nördlich von Cheb (Eger). Auch im benachbarten Hof war das Beben deutlich zu spüren. Zuvor hatte die Erde im Vogtland am 10. Mai gebebt.


Im Egergraben bebt die Erde regelmäßig

Das Vogtland taucht in der letzten Zeit häufiger auf der Liste der aktuellen Erdbebenmeldungen des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam (kurz GFZ) auf. Das Vogtland befindet sich im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen. Alle zwei bis drei Jahre kommt es im "Egergraben" zu derartigen Schwarmbeben. Der Egergraben zieht sich von Cheb (Eger) in Böhmen bis Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel. Als mögliche Erklärung für die Erdbeben gelten Kohlendioxid- und Wasserblasen, die aus dem Erdinneren nach oben steigen.
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