Berg
Betrunkene Autofahrt

Schlangenlinien und Verfolgungsjagd mit 200 km/h auf A9 - bei Kontrolle wird der Grund klar

In Oberfranken haben aufmerksame Autofahrer einen alkoholisierten Fahrer gemeldet, der in Schlangenlinien auf der A9 unterwegs war. Nach einer Verfolgungsjagd konnte der Mann aus dem Verkehr gezogen werden.
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Der alkoholisierte Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und versuchte zu flüchten. Symbolbild: Ferdinand Merzbach
Der alkoholisierte Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und versuchte zu flüchten. Symbolbild: Ferdinand Merzbach

Gefährliche Alkoholfahrt in Oberfranken: Am Freitagabend (19. Juli 2019) meldeten aufmerksame Autofahrer den Fahrer eines Opels bei der Polizei, der mit hoher Geschwindigkeit in Schlangenlinien bei Berg (Kreis Hof) auf der A9 in Richtung München unterwegs war. Laut Angabe eines Mitteilers, wäre der Opel mit circa 200 km/h in einer Kurve fast in seine Seite gefahren und bedrängte auch andere Fahrzeuge. Das schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung am Samstagmorgen.

Verfolgungsjagd auf der A9

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof stieß kurze Zeit später auf den Opel aus dem Kreis Schweinfurt. Allerdings scheiterten die ersten Anhalteversuche der Polizei, da der Fahrer den Signalen nicht folgte, sondern stattdessen beschleunigte und zum Überholen ansetzte. Erst mit der Unterstützung anderer Streifen gelang es, den Fahrer über 50 Kilometer entfernt in Bayreuth anzuhalten. Den Beamten fiel bei der Kontrolle des Fahrers aus Thüringen direkt ein starker Alkoholgeruch auf. Ein späterer Test ergab, dass der Mann 2,46 Promille Auto gefahren war. Der Führerschein wurde eingezogen und eine Blutentnahme angeordnet.

Auch auf der A7 wurde in diesem Monat ein stark alkoholisierter Lastwagen-Fahrer angehalten: Lkw-Fahrer mit drei Promille auf A 7 unterwegs

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