Berg
Trunkenheit

A9: Betrunkener Lkw-Fahrer attackiert Polizisten nach Unfall

Ein Lkw-Fahrer hat an der A9 auf der Rastanlage Frankenwald zunächst betrunken seinen Sattelzug gegen eine Betonwand gesetzt und anschließend versucht, Polizisten anzugreifen. Was ihm aber nicht gelang.
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Ein Lkw-Fahrer hat an der A9 auf der Rastanlage Frankenwald zunächst betrunken seinen Sattelzug gegen eine Betonwand gesetzt und anschließend versucht, Polizisten anzugreifen. Was ihm aber nicht gelang.  Foto: pixabay/StockSnap
Ein Lkw-Fahrer hat an der A9 auf der Rastanlage Frankenwald zunächst betrunken seinen Sattelzug gegen eine Betonwand gesetzt und anschließend versucht, Polizisten anzugreifen. Was ihm aber nicht gelang. Foto: pixabay/StockSnap
Wie die Polizei berichtet, hat ein 68-jähriger Kraftfahrer am Samstag auf seinem Weg von Spanien nach Litauen Halt auf der Rastanlage Frankenwald gemacht. Dort leerte er mindestens eine Flasche Schnaps.

Als er sich wieder auf den Weg machte, gelang es ihm nicht, auf die Autobahn aufzufahren - er war zu betrunken. Stattdessen krachte er nahezu ungebremst mit etwa 70 km/h in die fahrbanntrennende Betonleitwand. Diese hielt der Wucht des ausgeladenen 40-Tonners stand.

Beim Eintreffen einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof stürzte der Fahrer aus seinem Führerhaus, versuchte aber noch - mit eingenässter Hose - die Beamten zu attackieren. Diese mussten allerdings nicht einmal wirklich reagieren, gingen seine unkoordinierten Schläge ins Leere.

Im Anschluss musste der sturzbetrunkene Mann in Gewahrsam genommen werden und zudem eine Blutentnahme im Klinikum über sich ergehen lassen. Einen freiwilligen Alkotest hatte er zuvor verweigert. Zwischenzeitlich erfolgte auch die Umsetzung des stark beschädigten Sattelzuges von der Fahrbahn weg auf die unweit gelegene Rastanlage Hirschberg in Thüringen.

Beim Transport des Lkw-Fahrers ins Klinikum und dann zur Dienststelle urinierte er noch die Rücksitzbank vom Dienstfahrzeug voll. Seinen Job und Führerschein hat er nun los. Der Schaden am Sattelzug und an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.
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