Hof an der Saale
Hofer Volksfest

Hofer Volksfest 2016: Die Bilanz der Polizei

Zehn Tage Hofer Volksfest sind vorbei - und die Polizeiinspektion Hof zieht eine relativ positive Bilanz. Es gab zehn Hausverbote und fünf Vermisste.
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Mit einer gemütlichen Atmosphäre, kulinarischen Angeboten und einem vielseitigen Musikprogramm begeistert das Hofer Volksfest jedes Jahr tausende Besucher. Foto: Jochen Bake
Mit einer gemütlichen Atmosphäre, kulinarischen Angeboten und einem vielseitigen Musikprogramm begeistert das Hofer Volksfest jedes Jahr tausende Besucher. Foto: Jochen Bake
Traditionell begann das Hofer Volksfest 2016 mit dem Volksfestumzug am Freitag, 29 Juli, pünktlich um 17 Uhr. 3600 Teilnehmern wurden an den circa 10.000 Zuschauern vorbei sicher durch das Stadtgebiet Hof geführt. Der letzte Wagen des Volksfestumzuges traf um 18.45 Uhr auf dem Volksfestgelände ein - und das Hofer Volksfest 2016 konnte offiziell beginnen.


Mehr als zehn Hausverbote erteilt

Während der Volksfestumzug gänzlich ohne Probleme verlief, war laut Polizeibericht der erste Einsatz der Beamten der Polizeiinspektion Hof bereits um 20.05 Uhr erforderlich. Durch den Sicherheitsdienst wurde ein Mann aus Hof an die Beamten der Polizeiinspektion Hof übergeben, da sich dieser stark alkoholisiert gegenüber anderen Besuchern sehr aggressiv verhielt und diese anpöbelte. Nachdem der Mann einen Platzverweis nicht befolgte, wurde er in Gewahrsam genommen.
Er war auch der Erste, der ein schriftliches Hausverbot für das Volksfest erhielt.

Insgesamt erteilte die Stadt Hof in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hof mehr als zehn Hausverbote gegen Personen, die auf dem Volksfest auffällig waren. Hauptsächlich ging es dabei um Körperverletzungsdelikte. Verteilt auf alle zehn Tage des Hofer Volksfestes mussten knapp 30 Vorgänge aufgenommen und registriert werden. Wegen Körperverletzung waren die Polizeibeamten insgesamt sechs Mal eingesetzt, wegen Sachbeschädigung mussten vier Strafanzeigen aufgenommen werden und wegen Beleidigung die gleiche Anzahl.


Fünf Vermisstenfälle registriert

Außerdem wurden verschiedene Jugendschutzkontrollen durchgeführt, bei denen einige Beanstandungen durch die Polizeibeamten ausgesprochen werden musste. Auffallend ist, dass im Zusammenhang mit dem Hofer Volksfest fünf Vermisstenfälle polizeilich registriert werden mussten. In allen Fällen war es aber so, dass die vermissten Kinder und Jugendlichen noch auf dem Volksfest oder im weiteren Umfeld festgestellt wurden und anschließend wieder zu den Erziehungsberechtigten gebracht werden konnten.


Polizei behielt Lage im Griff

Vor allem an den Wochenenden war nach Ende des Volksfestes festzustellen, dass sich das Geschehen in die Innenstadt von Hof verlagerte. Auch hier behielt die Polizei durch verstärkten Einsatz die Lage im Griff, sodass es außer einigen wenigen Körperverletzungen ruhig blieb.

Aus Sicht der Polizeiinspektion Hof hat sich das Zusammenwirken der Hofer Volksfest-Wirte, der Stadt Hof und des beauftragten Sicherheitsdienstes mit der Polizeiinspektion Hof als gut erwiesen. Die diesjährigen Erfahrungen fließen in die Vorbereitungen für das nächste Jahr mit ein.

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