Haßfurt
Autobahnunfall

Zwei Schwerverletzte bei einem Unfall auf der Maintalautobahn bei Haßfurt

Am späten Montagabend kam es auf der Maintalautobahn A 70 zwischen den Anschlussstellen Knetzgau und Haßfurt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall
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Die beiden Insassen des Multicars wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die beiden Insassen des Multicars wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
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Bei dem Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt.

Gegen 23.10 Uhr fuhr ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg mit seinem Skoda in Höhe der Ortschaft Hainert auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Schweinfurt.

Wie die Polizei mitteilte, kam der Autofahrer aus Unachtsamkeit von seiner Spur nach rechts ab und rammte ein auf dem rechten Fahrstreifen befindliches Multicar aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen.

Von der Autobahn geschleudert

Der Pritschenwagen wurde von der Autobahn geschleudert, riss sich dabei die Ladefläche ab und kam auf der Böschung zum stehen.

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes befand sich der 65-jährige Beifahrer außerhalb des Fahrzeuges, während sich der 39-jährige Fahrer noch in dem Kleintransporter befand und nicht sofort befreit werden konnte. Die Feuerwehr entfernten deshalb mit dem Rettungssatz die Beifahrertür, so dass der Mann notärztlich versorgt werden konnte.

20 000 Euro Schaden

Die beiden Insassen des Multicar wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, während der Unfallverursacher mit leichten Verletzungen davon kam. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 20 000 Euro.

Die Autobahn war für rund eine Stunde komplett gesperrt, ehe der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.

Im Einsatz war neben der für diesen Streckenabschnitt der Autobahn zuständige Feuerwehr Knetzgau auch die Feuerwehr Eltmann.

Ursprünglich gab der Mitteiler des Notrufes, vermutlich aus mangelnder Ortskenntnis, nämlich an, dass sich die Unfall direkt nach dem Tunnel "Schwarzer Berg" ereignet hätte. Die insgesamt 45 Mann der beiden Wehren fanden dann aber schnell den richtigen Einsatzort.



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