Untermerzbach
Betreuung

Zufrieden mit der Containeranlage

Der Gemeinderat Untermerzbach besichtigte den erweiterten Kindergarten in Memmelsdorf.
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Hell und freundlich präsentiert sich der Gruppenraum in der Containeranlage, wovon sich (von links) Bürgermeister Helmut Dietz, Gemeinderätin Birgit Finzel, Gemeinderat Gerhard Roth, Gruppenleiterin Simone Maempel und die Gemeinderatsmitglieder Heinrich Döhler und Anna Überwind überzeugen konnten. Helmut Will
Hell und freundlich präsentiert sich der Gruppenraum in der Containeranlage, wovon sich (von links) Bürgermeister Helmut Dietz, Gemeinderätin Birgit Finzel, Gemeinderat Gerhard Roth, Gruppenleiterin Simone Maempel und die Gemeinderatsmitglieder Heinrich Döhler und Anna Überwind überzeugen konnten. Helmut Will
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Der Gemeinderat Untermerzbach hat die Kindertagesstätte in Memmelsdorf zu Beginn seiner Sitzung am Montagabend besichtigt. Dort wurde die neu errichtete Containeranlage in Augenschein genommen. Bürgermeister die Helmut Dietz (SPD) erinnerte daran, dass sich die Gemeinde Anfang des Jahres entschieden habe, die Containeranlage aufzustellen. Das sei nötig gewesen, um genügend Platz anbieten zu können. Die Container sind von blühenden Blumenbeeten umgeben.

"Es ist quasi ein Luxusangebot von der Gemeinde an unsere Kinder", sagte der Bürgermeister. Andere Kindergärten im Umfeld seien voll. Auch Memmelsdorf sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. Handeln war laut Dietz nötig und die Gemeinde habe sich mit der Containeranlage ihrer Verantwortung gestellt.

Zu den Kosten sagte er: "Wir sind davon ausgegangen, dass wir 100 000 Euro investieren müssen, nun sind wir bei 130 000 Euro angelangt." Die Summe erhöhte sich laut Bürgermeister wegen verschiedener Anschlüsse, die gelegt werden mussten. Insgesamt sind es sieben Container, die zusammengefügt wurden. 25 Kinder werden hier betreut. Simone Maempel, die als Leiterin für die Einrichtung verantwortlich zeichnet, erklärte dem Rat: "Wir sind zufrieden, wie wir hier untergebracht sind; es ist alles da, was wir für die Kinder brauchen; wir haben helle und freundliche Räume."

Dietz informierte über das geplante Neubaugebiet in Gereuth, für das nun die Stellungnahmen von Anliegern und den Trägern öffentlicher Belange vorliegen. "Das wird jetzt alles eingearbeitet und bei der nächsten Sitzung vorgestellt", sagte das Gemeindeoberhaupt.

Stolz teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde Untermerzbach als Heimatdorf 2019 ausgezeichnet wurde und deshalb eine Zuwendung von 50 000 Euro erhält (siehe FT-Bericht in der gestrigen Ausgabe). "In Unterfranken wurden zwei Gemeinden für diesen Preis auserwählt, wir sind eine davon", sagte Dietz. Allerdings müsse man hierfür auch etwas tun. So sollten Kulturgüter aller Art in der Gemeinde aufgearbeitet und kartiert werden und das Brauchtum und Eingangsbereiche von Felsenkellern wolle die Gemeinde in die Überlegungen einbeziehen. Nun müsse man Konzepte zur Umsetzung bis zum Jahr 2024 vorlegen, sagte er.

Weitere Punkte in Kürze: Für das Rathaus und dessen Umgebung gebe es einen Hotspot, sagte Dietz. Gemeinderat Gerhard Roth wies auf den schlechten Wegezustand im Bereich Recheldorf hin. "Das ist nicht nur in Recheldorf der Fall", erklärte Dietz. Ortsprecherin Marion Leonhardt aus Gereuth fragte an, ob es in der Gemeinde eine Begrenzung für Solaranlagen gebe. Das verneinte Dietz. Er sagte, dass im Gemeindebereich nicht viele Möglichkeiten bestünden, Solaranlagen zu errichten. Er versicherte, dass der Gemeinderat jeden Antrag sorgfältig prüfe. Ende Oktober dieses Jahres könnte mit dem Bau der Aussegnungshalle in Gereuth begonnen werden, wurde weiter mitgeteilt.

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