Zeil am Main
Kanalisation

Zeiler Klärschlamm kommt nach Hofheim

Der Zeiler Stadtrat schließt sich dem Landkreisprojekt für die Entsorgung der Reste aus der Abwasseranlage Zeil/Sand an.
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Der Zeiler Stadtrat beschloss, dass der Klärschlamm aus der Gemeinschaftskläranlage Zeil-Sand in Zukunft durch das Landkreisprojekt entsorgt wird. und trat dem Zweckverband bei.  Christian Licha
Der Zeiler Stadtrat beschloss, dass der Klärschlamm aus der Gemeinschaftskläranlage Zeil-Sand in Zukunft durch das Landkreisprojekt entsorgt wird. und trat dem Zweckverband bei. Christian Licha

Bereits in vergangenen Sitzungen hat sich der Zeiler Stadtrat intensiv mit der zukünftigen Klärschlammentsorgung befasst. Am Sachverhalt selbst habe sich nichts verändert, erklärte Bürgermeister Thomas Stadelmann (SPD). Es liegt inzwischen eine verbindliche Zusage der Firma "Südwasser" vor, dass der Preis für die Klärschlammtrocknung in Hofheim inklusive des Transportes und der Verbrennung im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) bei 95 Euro bis maximal 100 Euro je Tonne netto liegen werde. Dazu kommen noch die Kosten für den Transport von Zeil nach Hofheim. Im GKS wird der Restmüll aus dem Landkreis Haßberge und anderen Städten und Landkreis thermisch verwertet (verbrannt). Der Kreis Haßberge ist Gesellschafter des GKS.

Weiterhin wurde inzwischen die Gründung eines Zweckverbandes durch die beteiligten Kommunen und die Bildung einer GmbH mit der Firma "Südwasser" anwaltlich geprüft und für sinnvoll befunden. Eine Verbandssatzung ist in Vorbereitung. Mit 13 : 3 Stimmen beschloss der Stadtrat, dass die Stadt Zeil dem Zweckverband Klärschlammtrocknung und -entsorgung in Kooperation mit anderen Städten und Gemeinden im Landkreis beitritt.

Im Mittelpunkt der Stadtratssitzung in Zeil im Rathaus stand die Jugendarbeit. Stadtjugendpfleger Michael Bunke informierte das Gremium über seine Arbeit unter anderem im Jugendtreff, der sich im ehemaligen Caritashaus befindet.

Seit 2001 ist der Sozialpädagoge für die Stadt Zeil tätig. Genauso lange gibt es schon den offenen Jugendtreff. In den letzten drei Monaten seien rund 60 Besucher im Alter von 13 bis 24 Jahren in den Jugendtreff gekommen, berichtete Bunke. Die tägliche Besucherzahl fällt mit zehn bis 25 Besuchern unterschiedlich aus. Insgesamt ist das Angebot an die Jugendlichen in den letzten 18 Jahren räumlich und auch mit der Anzahl der Besucher stark gewachsen. Von den jungen Besuchern wurden in dieser Zeit auch immer wieder viel Zeit und Engagement für Renovierungen aufgebracht, so dass ein attraktiver Jugendtreff entstanden sei, so Bunke. Im kommenden Jahr muss die Einrichtung wegen des anstehenden Umbaus zur Kinderkrippe in ein anderes städtisches Gebäude umziehen.

Weiterhin betreut Bunke das Ferienprogramm, das jährlich eine Woche mit 20 bis 30 Kindern stattfindet. Die jugendlichen Betreuer bildet der Kreisjugendring aus. Ebenso findet regelmäßig für zwei Wochen die Ferienbetreuung statt, die in diesem Jahr mit 23 Kindern fast ausgebucht war. Die Betreuung der sechs bis 13-Jährigen wird unter anderem durch Praktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik in Haßfurt gewährleistet.

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