Haßfurt
Kirche

Zeil und Unterpreppach siegen

Das Fußballturnier des Dekanats Haßberge hatte eine geringere Beteiligung als sonst, machte aber wieder viel Spaß.
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Die beiden Siegermannschaften beim Ministrantenhallenturnier des Dekanats Haßberge: Hinten die "Maxis" aus Zeil, vorne die "Minis" aus Unterpreppach (Pfarreiengemeinschaft Ebern).  Ralf Naumann
Die beiden Siegermannschaften beim Ministrantenhallenturnier des Dekanats Haßberge: Hinten die "Maxis" aus Zeil, vorne die "Minis" aus Unterpreppach (Pfarreiengemeinschaft Ebern). Ralf Naumann
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War Schnee der Hauptgrund, warum beim Fußballturnier der Ministranten im katholischen Dekanat Haßberge in der Dreifachturnhalle am Schulzentrum Haßfurt in diesem Jahr nur zehn Mannschaften um die Pokale kämpften? Nein, es hat im Landkreis nicht überraschend heftig geschneit. Viele Messdiener waren mit ihren Klassen aber ausgerechnet über das Wochenende auf Skikursen der Schulen unterwegs. "Wir hatten mit dem Termin ganz schön Pech", bedauerte Matthias Vetter vom Organisationsteam die deshalb sehr überschaubare Teilnehmerzahl am Wochenende. "Wir haben ihn extra etwas weiter von den Weihnachtsferien weg verlegt, damit die ,Minis' nach den arbeitsreichen Weihnachtstagen etwas verschnaufen können. Aber jetzt sind einfach viele Schulen zu Skikursen unterwegs", erklärte der Jugendseelsorger. "Dennoch freuen wir uns riesig auf das Turnier. Das ist jedes Jahr für uns etwas ganz Besonderes."

Die Akteure der sieben teilnehmenden "Mini-Kicker"-Teams (bis 14 Jahre) aus Aidhausen, Ebelsbach, Zeil, Haßfurt, Theres I, Theres II und Unterpreppach sowie der drei "Maxi-Kicker"-Mannschaften (ab 15 Jahre) aus Riedbach, Theres und Zeil hatten trotzdem ihren Spaß und - was natürlich ein großer Vorteil war - von vornherein größere Chancen auf einen der beiden Wanderpokale. Unter den Augen zahlreicher lautstark mit ihren Stimmen oder teils ausgefallenen Lärminstrumenten anfeuernder Schlachtenbummler aus den einzelnen Pfarreien(gemeinschaften) - den obligatorischen Fanpokal durften diesmal die Anhänger der Pfarreiengemeinschaft Theres mit nach Hause nehmen -, des 72-Stunden-Maskottchens "Stoppi" sowie des Dekans Stefan Gessner (Baunach) entwickelten sich tolle und spannende Begegnungen.

Nach insgesamt dreieinhalb Stunden setzten sich bei den "Minis" die Unterpreppacher (Pfarreiengemeinschaft Ebern) mit 16 Punkten souverän vor Haßfurt (zwölf Zähler) und Aidhausen (elf) durch, während die "Maxi"-Kicker aus Zeil nach drei Siegen und nur einem Unentschieden die Nase vorn hatten (vor Riedbach und Theres). Beide Siegerteams vertreten das Dekanat Haßberge nun beim Diözesanturnier am 23. März in Hammelburg.

Fehlt noch das obligatorische Einlagespiel zwischen einigen Ministranten und einem Seelsorgeteam mit Bernd Wagenhäuser (Theres), Michael Nowak (Wonfurt), Michael Peter, Markus Lüttke (beide Baunach) sowie Matthias Vetter aus Haßfurt, welches mit einem klaren 6:0 für die Messdiener endete. "Das hat deutliche Schwächen im Seelsorgeteam offenbart. Uns ist klar: Um ein verschärftes Trainingslager werden wir wohl nicht herumkommen", nahm es Matthias Vetter mit einem Schmunzeln. "Trotzdem denken wird nicht ans Aufgeben und wollen im nächsten Jahr wieder einen Sieg einfahren."

Ein dickes Lob richtete der 43-Jährige an die zahlreichen Helfer, etwa die Zeiler "Minis" für die "spitzenmäßige Verpflegung" (sie stellten sogar einen eigenen Pizzaofen auf), die Schiedsrichter der Gruppe Haßberge sowie das Bayerische Rote Kreuz für die Sanitätsabsicherung. Am Ende versprach Matthias Vetter, das Turnier 2020 wieder Ende Januar auszutragen und so zu "versuchen, den Skikursen aus dem Weg zu gehen".



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