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Zeil am Main

Zeil klatscht für die Belegschaft

In Anlehnung an die Aktion eines Radiosenders kam es am Donnerstag auch zu einer gemeinschaftlichen und spontanen Gemeinschaftsaktion. Die Kunden im Lebensmittelmarkt in Zeil zeigten mit ihrem Klatschen ihre Anerkennung.
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Einfach mal Danke! Auf die Aufforderung von Michaela Eirich hin, schlossen sich die Kunden im Edeka-Markt spontan dem Klatschen an, um ihre Anerkennung auszudrücken. Besonders für die Kassiererinnen, denn die sind täglich der Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus ausgesetzt. Und dieser Dank darf weitergefasst werden und richtet sich an alle Mitarbeiter in den Läden des täglichen Bedarfs, die jetzt für die Menschen noch geöffnet haben.Brigitte Krause
Einfach mal Danke! Auf die Aufforderung von Michaela Eirich hin, schlossen sich die Kunden im Edeka-Markt spontan dem Klatschen an, um ihre Anerkennung auszudrücken. Besonders für die Kassiererinnen, denn die sind täglich der Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus ausgesetzt. Und dieser Dank darf weitergefasst werden und richtet sich an alle Mitarbeiter in den Läden des täglichen Bedarfs, die jetzt für die Menschen noch geöffnet haben.Brigitte Krause

Ihre "Schnapsidee" entpuppte sich als eine gute und anrührende Idee: Michaela Eirich war an die Kasse des Edeka-Marktes in Zeil marschiert und hatte sich das Mikro geschnappt. Wichtige Durchsage: "Hiermit möchte ich alle, die hier im Markt sind, bitten, einmal für die Beschäftigten des Marktes und vor allem für die Kassiererinnen zu klatschen, um ihnen unsere Dankbarkeit zu zeigen, dass sie in dieser schweren Zeit für uns da sind. Ihr Einsatz ist etwas besonderes und verdient Anerkennung!"

Überraschung

Überraschte Gesichter, fragende Gesichter, dann auf vielen Mienen das Verstehen und schließlich: einhelliges und lautes Klatschen für die Frauen und Männer, die jetzt dafür sorgen, dass im Markt immer wieder Ware nachgefüllt wird, dass hier immer alles rund läuft und dass die Kassen betreut sind.

Freilich, leider hielten sich immer noch nicht viele Menschen an den Respektsabstand an der Kasse, wie unter der Hand bekannt wurde.

Und nach hinten in der Reihe stehen die Kunden auch immer noch zu eng. Das alles wird sich sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen verändern. Eines aber bleibt: Der Dank für die Menschen, die die Alltagsversorgung aufrecht erhalten und sich um ihre Mitmenschen kümmern.

Da gaben viele Anwesende Michaela Eirich und Daniela Lösch recht, die sich diese kleine Spontanaktion im Zeiler Markt ausgedacht hatten.