Wonfurt
Bürgermeisterwahl

Wonfurter Bürgermeister Baunacher will's noch mal wissen

Die Wonfurter CSU nominiert den Amtsinhaber Holger Baunacher erneut zum Bürgermeisterkandidaten.
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Zur Nominierung von Holger Baunacher (Dritter von links) als Bürgermeisterkandidat von Wonfurt gratulierten (von links): Landrat Wilhelm Schneider, Elvira Sieper (Kreisvorsitzende Frauen-Union), Heidi Müller-Gärtner (stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende), Wolfgang Kunzmann (Kreisvorsitzender Senioren-Union), CSU-Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch und Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst.Christian Licha
Zur Nominierung von Holger Baunacher (Dritter von links) als Bürgermeisterkandidat von Wonfurt gratulierten (von links): Landrat Wilhelm Schneider, Elvira Sieper (Kreisvorsitzende Frauen-Union), Heidi Müller-Gärtner (stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende), Wolfgang Kunzmann (Kreisvorsitzender Senioren-Union), CSU-Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch und Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst.Christian Licha

Holger Baunacher strebt eine zweite Amtszeit an. Mit überwältigender Mehrheit hat die CSU den Bürgermeister erneut zum Kandidaten für das höchste Amt der Gemeinde nominiert. Über 50 Interessierte waren zur öffentlichen Veranstaltung ins Pfarrheim gekommen. Von den anwesenden CSU-Vertretern gaben 20 ihre Stimmen für Baunacher ab, ein Mitglied votierte dagegen.

"Ein Glücksfall für Wonfurt"

Landrat Wilhelm Schneider und Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst, der auch als Wahlleiter fungierte, bezeichneten Baunacher als Glücksfall für Wonfurt. Der junge, qualifizierte Mann habe in seiner bisherigen Amtszeit Bürgernähe und Engagement bewiesen und vorausschauend für die Gemeinde mit ihren Ortsteilen Steinsfeld und Dampfach gehandelt.

Diesen Tenor griff auch Baunacher in seiner Vorstellung auf: "Wir haben kein Kirchturmdenken, wir entwickeln uns gemeinsam." Damit meinte der 43-Jährige nicht nur die Einbeziehung der Gemeindeteile, sondern auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen, von der man schon oft gegenseitig profitiert habe. Wonfurt müsse heute fit gemacht werden für die Zukunft, um auch weiterhin seine Selbstständigkeit behaupten zu können. Ziel sei es, die Gemeindefinanzen soweit im Griff zu halten, dass neben dem Erhalt der vorhandenen Infrastruktur Spielräume für notwendige Investitionen entstehen können.

Die bestehenden Einrichtungen wie Turnhalle, Kindergarten, Feuerwehrhäuser oder Kläranlage erforderten neben dem ständigen Unterhalt auch mal eine Generalsanierung oder einen Ersatzneubau, erklärte Baunacher und verwies darauf, dass die Zukunft keinen Stillstand erlaube, sondern eine ständige Weiterentwicklung der Infrastruktur fordere.

Keine "Luftschlösser"

Visionen müssten sein und gute Ideen seien immer willkommen, so der Bürgermeister, der jedoch "Luftschlössern" eine klare Absage erteilte. Zu den großen Projekten zählen zum Beispiel die in Dampfach schon abgeschlossene Kanalsanierung, die 2020 in Wonfurt und danach in Steinsfeld weitergeführt werden soll. Straßensanierungen, wie zwischen Wonfurt und Hainert stünden ebenso auf der Agenda wie die neuen Baugebiete, die Sanierung der Flurwege oder die Innensanierung der Steinsfelder Kirche.

"Das größte Potenzial ist unsere Einwohnerschaft, denn wir sind hauptsächlich eine Gemeinde des Lebens und Wohnens", erklärte Baunacher und forderte ein "Orts-Marketing" mit sinnvollen Strategien und einem einheitlichen Ansatz zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde. Schon jetzt stünden junge Familien und die ältere Generation im Fokus der Bestrebungen.

Liste folgt Anfang Dezember

Die Förderung der heimischen Wirtschaft und des Lebensraumes sei die Chance, sich gegenüber anderen Gemeinden zu behaupten. Nur mit einem Gesamtplan sei dies möglich. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass Vorstellungen, Ideen und Bedürfnisse mit allen relevanten Interessengruppen in all unseren Ortsteilen zusammengetragen werden und diese für ein positives Erscheinungsbild unserer Gemeinde vermarktet werden."

Die Nominierung der CSU-Gemeinderatskandidaten findet am 4. Dezember im Siedlerheim Wonfurt statt.

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