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Ebelsbach
Pfarreifasching

Von Kirchen- und flotten Mäusen in Ebelsbach

In Ebelsbach bildet der Abend im Pfarrsaal das Zentrum des bunten Geschehens in diesen Tagen.
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Diese Mädchen begeisterten mit ihrem rhythmischen Tanz. Fotos: Günther Geiling
Diese Mädchen begeisterten mit ihrem rhythmischen Tanz. Fotos: Günther Geiling
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Der Pfarrfasching ist in den letzten Jahren zum Höhepunkt des Faschingstreibens in Ebelsbach geworden. Von den Ministranten über den Kirchenchor bis zum Frauenkreis bringen Jung und Alt das Jahresgeschehen ungeschminkt zur Sprache. Und was hier noch nicht aufgedeckt wurde, das weiß auf jeden Fall die "Kirchenmaus".

Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt

Das wollten so viele bunt gekleidete Faschingsnarren miterleben, dass der Pfarrsaal fast aus den Nähten platzte und noch Stühle und Bänke herbeigeschafft werden mussten.

Johannes Eirich feuerte mit seiner Musik an.

Der "Magdalenenchor" traf den Nagel auf den Kopf: Schon seit zehn Jahren geht es mit dem neuen Pfarrzentrum hin und her: "Wir träumen von einem Pfarrsaal. Doch da geht ein schlimmes Wort um, das bringt alle Träume um, das heißt Bau-Moratorium". Gemeint war der Baustopp der Diözese.

Aufregende Aussichten

Die "Sportskanonen" der Damenriege blickten in die Zukunft: "Der neue Bürgermeister der Gemeinde heißt Dr. Mathias Rusin, sein frei werdendes Amt übernimmt die evangelische Kollegin Schimmel."

Für die drei Bürgermeisterkandidaten hatten sie schon eine Verwendung. Roland Metzner wird Betreuer der Kneippfreunde an der Fischtreppe, Martin Horn übernimmt entsprechend seinem geflügelten "Auf ein Wort" den Sitz im Beichtstuhl und Andreas Hoch wird zum Chef der Ebelsbacher Veganer. Die Sportlerinnen wussten sogar von neuen Impulsen bei der Zufahrt zum "Herrenwald": dem Bau eines "Basistunnels" mit Einfahrt am Stollen des Ebersberges, aber auch der Errichtung einer Großraumgondel mit Walter Ziegler als Gondoliere.

Die schönsten Männer

Stimmung kam auf, als sie eine Studie fanden, dass Ebelsbach die "schönsten Männer" habe mit wohlgeformten Leibern, behaarter Brust und Ausrichtung der Beine nach allen Seiten. "Das Allerschönste, was sie zu bieten haben, sind allerdings ihre Frauen". Der Höhepunkt war der Auftritt der "Kirchenmaus":"Kein hektisches Gerenne mehr vor Gottesdienstbeginn, das ist für mich ein echter Gewinn. Der Neue macht nicht so einen Wind, ist eher langsam als geschwind, kennt sich mit vielem noch nicht aus, da freut man sich als Kirchenmaus. Ja mir geht's als Kirchenmaus nicht schlecht, den klaan Engel stutz ich mir schon zurecht", meinte sie zum Küsterwechsel von Alfred Schöpplein auf Georg Engel. Vom Messwein trinke sie jeden Tag und hatte dazu eine Freundin aus Steinbach zu Gast: "Sie verriet mir denna Stabacher ihr größtes Geheimnis,... die kaufen ihren Messwein bei der Norma ein."

Die Maus hatte ein Gespräch von Pfarrer Rusin mit Diakon Stapf belauscht "Was das Essen angeht, komm ich bald an die Bestmarken von Pfarrer Wissel ran; das rechnet man mir hier oben ganz hoch an." Schließlich war die Kirchenmaus bei einer Verabschiedung dabei "die von Gregori war die Schau, man hatte den Eindruck, es geht der Bischof von Gleisenau. In jedem Fall ist Gregori jetzt weg und die Nachfolgerin bereits da, für Gleisenau ist das wunderbar. Die neue Pfarrerin ist scheinbar eine starke Kraft, hat sich gleich mit der Drehleiter von der Feuerwehr einen Überblick verschafft."

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