Ebern
Verabschiedungsfeier

Vier Schüler waren die Besten

Cedric Simon, Franziska Richter, Nico Prell und Sophia Pickel erreichten allesamt bei den Abschlussprüfungen einen Notendurchschnitt von 1,45.
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Die Schulband sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier der Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Ebern.Christian Licha
Die Schulband sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier der Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Ebern.Christian Licha
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Gleich vier Absolventen der Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Ebern sind in diesem Jahr die Schulbesten: Cedric Simon, Franziska Richter, Nico Prell und Sophia Pickel haben die Abschlussprüfungen mit einem Notendurchschnitt von 1,45 bestanden und wurden dafür bei der Verabschiedungsfeier am vergangenen Freitag besonders geehrt. Aber auch sieben weitere Schüler glänzten mit einer Eins vor dem Komma.
"Ihr habt euch gerade in der Prüfungszeit zum Schluss gesteigert und eine gute Abschlussprüfung abgelegt", freute sich Schulleiter Hartmut Weis und war stolz darauf, dass alle Absolventen mit einer betrieblichen Ausbildung oder schulischen Weiterbildung einen sichern Anschluss an die Realschulzeit in der Tasche haben.
Ein besonderer Dank des Realschuldirektors galt den drei Schülersprechern, Annalena Höhn, Oliver Kräßner und Leon Busch. "Wir haben gemeinsam mit euren Vorschlägen einiges erreicht, und es hat Spaß gemacht, mit euch zusammenzuarbeiten", resümierte Weis. So wurden zum Beispiel der Mottotag perfekt organisiert und viele kleinere und größere gute Ideen zur Verbesserung des Schulalltages umgesetzt.
Bemerkenswert war auch, dass die drei Schülersprecher bereits zum dritten Mal ihre Schule in Berlin bei den Projektauswahlgesprächen für den sozialen Tag 2019 vertraten. Auch bei der Organisation "Schüler - Helfen - Leben" haben die drei engagierten Schüler mit über die Verwendung der Mittel, die am sozialen Tag erwirtschaftet werden, mitbestimmt.


Zu Engagement aufgefordert

"Der Realschulabschluss ist eine gute Basis, um im Leben Verantwortung zu übernehmen", betonte stellvertretender Landrat Oskar Ebert und forderte die Abschlussschüler auch auf, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Heimat einzubringen. Ebert betonte, dass sich der Landkreis Haßberge als Sachaufwandsträger sehr anstrenge, den Schülern und auch den Lehrern ein gutes Lernumfeld zu bieten. Alleine in den Anbau an die Realschule und die momentan laufende Generalsanierung würden insgesamt 7,8 Millionen Euro investiert.
"Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen" - mit diesem Satz des amerikanischen Politikers und Wissenschaftlers Benjamin Franklin machte Bürgermeister Jürgen Hennemann den Entlassschülern deutlich, dass sie mit dem Schulabschluss ihre ersten Zinsen erhalten. Das Stadtoberhaupt lud die Absolventen auch zum Altstadtfest am Wochenende ein und fügte schmunzelnd hinzu, dass dieses Event jedes Jahr extra für die Abschlussschüler abgehalten werde.


Humorvolle Abschlussrede

Sehr humorvoll war auch die Abschlussrede der Schüler, die von Leon Busch, Oliver Kräßner und Philipp Steppert gehalten wurde. Sie fingen mit folgenden Worten an, die sie nach eigener Aussage auch öfter während der vergangenen Schulzeit gebrauchten: "Wir haben jetzt nichts direkt vorbereitet, aber wenn wir alle an einem Strang ziehen, bekommen wir die Zeit schon rum."


Eingeschlossene Schülerinnen

Die Drei erzählten auch von lustigen Anekdoten, die sich in den vergangen Jahren ereignet hatten. So wurde zum Beispiel einmal eine Gruppe von Schülerinnen in der Sporthalle versehentlich eingeschlossen, die dann mit einem Hilfe-Banner auf sich aufmerksam machten. Die Lehrer erhielten ein großes Dankeschön für all das Wissen, dass sie vermittelt hatten.
Zwischen den Zeugnisvergaben für die einzelnen Klassen unterhielten das Orchester und die Schulband musikalisch die Gäste. Für die Besten in den einzelnen Fächern gab es zudem noch Preise, mit denen sie von den zahlreichen Sponsoren ausgezeichnet wurden.


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