Ebelsbach
Finanzen

Verwaltungsumlage in Ebelsbach steigt

Die Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach verabschiedete ihren Haushalt. Die Sanierung des Verwaltungssitzes kommt nicht so recht voran.
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Die Sanierungsarbeiten am Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach werden sich wohl noch einige Zeit hinziehen.Christian Licha
Die Sanierungsarbeiten am Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach werden sich wohl noch einige Zeit hinziehen.Christian Licha

Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach hat in ihrer Sitzung am Donnerstag den Haushalt für das laufende Jahr beraten und beschlossen. Der Haushaltsplan schließt mit einem Volumen von knapp 1,25 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 35 000 Euro im Vermögenshaushalt. Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt liegt im Ansatz bei 35 000 Euro. Sie dient zur Finanzierung der geplanten Investitionen, die mit 15 000 Euro für die Büroeinrichtung des Standesamts und des Einwohnermeldeamtes sowie mit 20 000 Euro für die Umstellung der Telefonanlage auf IP zu Buche schlagen.

Die Verwaltungsumlage, die die Gemeinden je Einwohner bezahlen müssen, erhöht sich im Vergleich zu 2018 um 4,59 Euro auf aktuell 140,52 Euro. Insgesamt werden so knapp 1,03 Millionen Euro dem Haushalt zugeführt. Der Anstieg ist den Mehrausgaben im Bereich der Personalkosten geschuldet, die auf die tarifliche Lohnerhöhung zurückzuführen sind. Verbandsvorsitzender Walter Ziegler betonte, dass Ebelsbach die niedrigste Verwaltungsumlage aller Verwaltungsgemeinschaften im Landkreis habe.

Ziegler informierte über den Stand der Sanierungsarbeiten am Verwaltungssitz im Schloss Gleisenau: "Die Baufirmen schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu." Die Arbeiten werdensich noch einige Zeit hinziehen. Der Einbau eines Aufzugs, Dacharbeiten sowie ein barrierefreier Zugang und die Einrichtung eine Behinderten-Toilette müssen noch erledigt werden.

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