Maroldsweisach
Unfall bei Maroldsweisach

Kreis Haßberge: 20-Jähriger nach Autounfall schwer verletzt - kann sich nicht selbst befreien

Im nördlichen Landkreis Haßberge passierte am Dienstagmorgen ein schwerer Unfall. Dabei wurde der Autofahrer erheblich verletzt.
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Wegen der Schieflage des verunglückten Autos gestaltete sich die Rettung des 20 Jahre alten Fahrers schwierig.  Michael Will/Rotes Kreuz
Wegen der Schieflage des verunglückten Autos gestaltete sich die Rettung des 20 Jahre alten Fahrers schwierig. Michael Will/Rotes Kreuz

Schwere Verletzungen hat ein 20 Jahre alter Autofahrer am frühen Dienstagmorgen auf der Kreisstraße zwischen Eckartshausen und der Bundesstraße 279 an der Einmündung nach Gückelhirn erlitten. Der junge Mann war gegen 4.40 Uhr in Fahrtrichtung Pfaffendorf unterwegs, kam von der Fahrbahn ab und fuhr mit seinem Honda in den Straßengraben. Die Polizei in Ebern vermutet gesundheitliche Probleme bei dem jungen Mann als Unfallursache.

Bei einer ersten Meldung hatte es geheißen, der Fahrer sei im Fahrzeug eingeklemmt, was sich nach Eintreffen der Rettungskräfte zum Glück nicht bestätigte. Der 20-Jährige hatte bei dem Aufprall in den Graben erhebliche Verletzungen erlitten und wurde gemeinsam von Rettungsdienst und Feuerwehr schonend aus seinem Auto befreit.

20-Jähriger bricht sich beide Oberschenkel

Der 20-Jährige brach sich beide Oberschenkel und den rechten Arm. Außerdem erlitt er einen starken Schock, wie die Polizei mitteilt. Die Aktion gestaltete sich nicht ganz einfach, da das Auto vorne links im Graben stand und das hintere rechte Rad rund einen halben Meter in die Höhe ragte, so dass sich der Wagen in erheblicher Schieflage befand.

Die Feuerwehr sicherte das Auto gegen Wegrutschen mit entsprechenden Stützen, während das Rettungsteam den Mann im Inneren des Wagens versorgte. Nach der Bergung und einer ersten medizinischen Versorgung durch eine Notärztin aus Maroldsweisach und den Rettungsdienst wurde der Mann mit einem Rettungswagen zur weiteren Diagnostik und Behandlung ins Klinikum Coburg transportiert.

An der Unfallstelle waren ein Rettungswagen aus Ebern, eine Notärztin, der Rot-Kreuz-Einsatzleiter Rettungsdienst, eine Streife der Polizeiinspektion aus Ebern sowie mehrere Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Die Kreisstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt; die Freiwillige Feuerwehr leitete den Verkehr örtlich um.

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